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Die Autoindustrie kämpft sich langsam aus dem Stimmungstief

Die deutsche Autoindustrie kämpft sich langsam aus dem Stimmungstief. Im Februar stieg das vom Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima für die Branche um 3,5 Punkte, wie die Münchner Wirtschaftsforscher mitteilten. Zwar liegt es damit auch nach dem dritten Anstieg in Folge mit minus 15,6 Punkten noch im negativen Bereich. Doch vor gut einem Jahr, im Januar 2025, sah die Situation mit minus 40 Punkten sehr viel schlimmer aus.

Der jetzige Anstieg geht auf eine Verbesserung bei der Bewertung der aktuellen Lage zurück. Die Zukunftsaussichten sanken dagegen etwas.

"Die Nachfrage aus dem EU-Raum - vor allem nach Elektrofahrzeugen - wirkt für die deutsche Autoindustrie weiterhin als stützende Kraft", erklärt Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl. Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pkw mit reinem Elektroantrieb (BEV) habe zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen überschritten.

Laut Ifo steigen außerdem die Erlöse der deutschen Autoindustrie durch den Export von Elektroautos. Mit mehr als 40 Milliarden Euro habe es hier ein Plus von 6,5 Prozent gegeben. Mehr als die Hälfte davon gingen in die EU, allen voran in die Niederlande, Belgien, Frankreich und Dänemark. Dementsprechend stiegen auch die Exporterwartungen - von plus 8,5 auf 10,8 Punkte./ruc/DP/zb

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AXC0106 2026-03-04/09:04

Relevante Links: BMW AG, Mercedes-Benz Group, Volkswagen AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stellantis N.V.

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