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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Weiterer Rückflug von Österreichern aus Maskat am Mittwoch

Wien - Österreich bemüht sich kontinuierlich, seine Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus der Nahost-Krisenregion herauszubringen. Das betonte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) am Dienstag nach einer Sitzung des Krisenstabes im Außenministerium in Wien. Am morgigen Mittwoch soll ein Rückführflug aus der omanischen Hauptstadt Maskat mit Österreichern an Bord starten. Aktuell seien knapp 18.000 Staatsbürger in der Krisenregion registriert, hieß es.

Wechselseitige Angriffe von Israel und Iran

Teheran/Jerusalem/Washington - Der wechselseitige Beschuss mit Raketen und Drohnen zwischen Iran und Israel geht weiter. Israels Armee nach eigenen Angaben in der Nacht auf Mittwoch eine "breite Welle" von Angriffen auf iranische "Abschussanlagen, Luftabwehrsysteme und weitere Infrastruktur" gestartet, erklärte die israelische Armee am Mittwochmorgen. Zuvor hatte Teheran Israel nach israelischen Angaben mit einer massiven Angriffswelle überzogen und Ziele in Kuwait, den VAE und Saudi-Arabien angegriffen.

Gebäude des iranischen Expertenrats bei Angriff getroffen

Teheran/Jerusalem/Washington - Bei neuen US-israelischen Luftangriffen ist nach Angaben iranischer Medien das Gebäude des Gremiums getroffen worden, das einen Nachfolger des getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei wählen soll. Die "amerikanisch-zionistischen Verbrecher" hätten das Gebäude des Expertenrats in der südlich von Teheran gelegenen Stadt Ghom angegriffen, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. Örtliche Medien zeigten Aufnahmen des schwer beschädigten Gebäudes.

Merz bei Trump: Trump kritisiert Madrid und London scharf

Washington - US-Präsident Donald Trump hat die deutsche Haltung zum Iran-Krieg gelobt. Deutschland habe sich, im Gegensatz zu anderen NATO-Partnern wie Großbritannien und Spanien, "großartig" verhalten, sagte Trump während des Treffens mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Zugleich versicherte er: "Wir fordern sie nicht auf, Bodentruppen zu entsenden oder irgendetwas in der Art zu tun."

Trump lehnt Verhandlungen mit iranischer Führung ab

Teheran/Jerusalem/Washington - US-Präsident Donald Trump hat Gespräche mit der iranischen Führung vorerst ausgeschlossen. "Ihre Luftabwehr, Luftwaffe, Marine und Führung sind weg", schrieb Trump am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Sie wollen reden. Ich habe gesagt: Zu spät!" Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden massive Vergeltungsschläge gegen die USA und Israel angekündigt. Ins Visier nahm Teheran auch Europa, welches vor einem Kriegseintritt gewarnt wurde.

Krisenkabinett und Nationaler Sicherheitsrat zu Iran

Wien/Teheran/Jerusalem - Wegen des Iran-Kriegs finden am Mittwoch gleich mehrere Krisensitzungen statt. In der Früh um 9.30 Uhr kommt das Bundes-Krisensicherheitskabinett im Bundeskanzleramt zusammen, um über die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf Energiesicherheit und innere Sicherheit sowie die globalen Folgen zu beraten. Anschließend tagt der Nationale Sicherheitsrat, dem neben Vertretern der Regierung auch Abgeordnete aller Parlamentsparteien angehören.

Van der Bellen in Rom: Treffen mit Mattarella und dem Papst

Rom/Wien - Bundespräsident Alexander Van der Bellen reist am Mittwoch nach Rom zu Gesprächen mit seinem italienischen Amtskollegen Sergio Mattarella und zu einem Besuch bei Papst Leo XIV. Van der Bellen, reist in Begleitung seiner Gattin Doris Schmidauer nach Rom. Zur Delegation gehören auch Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) und Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ). Van der Bellen wird am Mittwoch von Mattarella im Quirinal zu einem Arbeitstreffen empfangen.

Ott-Prozess wird mit prominenten Zeugen fortgesetzt

Wien - Der Spionage-Prozess gegen den Ex-Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, wird am Mittwoch mit prominenten Zeugenbefragungen fortgesetzt. Befragt werden unter anderem Bundespolizeidirektor Michael Takacs und der ehemalige Generalsekretär im FPÖ-geführten Außenministerium, Johannes Peterlik, der sich in zwei Wochen selbst auf der Anklagebank verantworten wird müssen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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