Aktien Asien: Sorgen wegen steigender Ölpreise ziehen Börsen weiter nach unten
Die asiatischen Börsen haben am Dienstag weiter nachgegeben. Damit hielt die Nervosität an den Märkten in Fernost wegen des Iran-Krieges an.
Erneut stand der Ölmarkt im Mittelpunkt. "Die Angst vor steigenden Energiepreisen sorgte an den asiatischen Börsen für deutliche Verluste", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Die Angebotsverknappung im Zuge der Behinderung des Schiffsverkehrs auf der Straße von Hormus und die möglichen Folgen für die Weltwirtschaft sowie die Inflation dürften die Finanzmarktteilnehmer weiter beschäftigen."
Zudem belasteten Sorgen, dass der Konflikt länger dauern könnte, als ursprünglich erhofft worden war. "Erinnerungen an die iranische Revolution von 1978/79 werden wach, die die zweite Ölkrise und eine weltweite Rezession auslöste", merkte Enguerrand Artaz, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter LFDE an. "Auch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf Rohstoffpreise und globale Inflation sind weiterhin präsent."
Am stärksten nach unten ging es in Südkorea. Mit rund sieben Prozent
Abschlag holte der Markt, der wegen eines Feiertags am Montag
geschlossen war, die Abwärtsbewegung vom Vortag nach. Hinzu kam der
aufgestaute Korrekturbedarf seit den etwa 40 Prozent Gewinn seit
Jahresbeginn. Dabei standen Schwergewichte wie Samsung
Auch in Japan ging es deutlich nach unten. Der Leitindex japanische
Nikkei 225
Auch in China dominierten Verluste. Der Hang Seng
Der australische ASX
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 XC0006013624 CNM0000001Y0
AXC0120 2026-03-03/09:02
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