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Devisen (Früh) - Euro etwas tiefer bei 1,1652 US-Dollar / Indikatorenlage eingetrübt

Der Euro hat sich am Dienstag im frühen europäischen Handel etwas schwächer gegenüber dem US-Dollar gezeigt. Kurz nach 8.30 Uhr wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1652 Dollar gehandelt nach 1,1688 Dollar am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zu Wochenbeginn noch auf 1,1698 Dollar festgesetzt.

Der Wochenauftakt stand ganz im Zeichen der Risk-off-Stimmung, nachdem am Wochenende die koordinierten Angriffe Israels und der USA auf den Iran begonnen hatten. Der EUR-USD-Kurs stand unter erheblichem Druck und sackte bis unter die Marke von 1,17 und damit auch unter das 61,8 Prozent-Retracement des Kursanstiegs von November bis Jänner sowie die 100-Tagelinie (1,1698), kommentierten die Helaba-Experten. Die Indikatorenlage hat sich getrübt und weitere Verluste, die bis unter 1,16 (Jännertief) führen könnten, sollten nicht ausgeschlossen werden, so die Experten weiter.

Aufseiten der Datenveröffentlichungen sind zunächst die Verbraucherpreise in der Eurozone zu nennen. Die Bewegungsrichtung bei den nationalen Preisindizes großer Euro-Mitgliedsstaaten waren unterschiedlich und per saldo dürfte die EWU-Teuerungsrate daher unverändert bei 1,7 Prozent liegen, hieß es in dem Helaba-Kommentar. In den USA stehen am Abend die Pkw-Verkaufszahlen an.

ger/ste

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