Schaeffler geht mit Vorsicht ins neue Jahr - Jobabbau sorgt für rote Zahlen
Der Zulieferer Schaeffler
blickt nach einem schwierigen Jahr 2025 mit Vorsicht in das neue
Jahr. Der Vorstand peilt bei einem geplanten Umsatz von 22,5 bis
24,5 Milliarden Euro eine bereinigte operative Marge vor Zinsen und
Steuern (ber Ebit-Marge) von 3,5 bis 5,5 Prozent an, wie das SDax
-Unternehmen am Dienstag in Herzogenaurach mitteilte.
Analysten rechneten bisher mit Werten in der oberen Hälfte der
Spannen. Vergangenes Jahr ging der Umsatz um vergleichbar 3,4
Prozent auf 23,5 Milliarden Euro zurück. Beim operativen Ergebnis
konnte Schaeffler dagegen auch dank des Sparkurses um 11,1 Prozent
auf 936 Millionen Euro zulegen, die Marge zog um einen halben
Prozentpunkt auf 4,0 Prozent an. Im vierten Quartal schnitt
Schaeffler damit aber schwächer ab als von Fachleuten gedacht.
Unter dem Strich sorgten 2025 hohe Sonderbelastungen aus dem
Konzernumbau mit Stellenstreichungen erneut für rote Zahlen, der
Konzernverlust belief sich auf 424 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor
hatte Schaeffler wegen der Übernahme von Vitesco noch einen höheren
Verlust von 632 Millionen Euro ausgewiesen. Die Dividende soll
jedoch dank eines verbesserten Finanzmittelzuflusses um 5 Cent auf
0,30 Euro steigen./men/mis