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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel greift nach Hisbollah-Angriff Libanon an

Teheran/Jerusalem/Washington - Mit dem Eingreifen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz hat sich der Konflikt um den Iran auf den Libanon ausgeweitet. Als Reaktion auf Raketen- und Drohnenangriffe der Hisbollah auf Israel griff das israelische Militär am Montag Ziele im gesamten Libanon an. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, 31 Menschen seien getötet und 149 verletzt worden.

Mehrere US-Jets in Kuwait abgestürzt - Besatzung überlebt

Teheran/Jerusalem - Im Golfstaat Kuwait sind am Montag nach offiziellen Angaben mehrere US-Kampfflugzeuge abgestürzt. Alle Besatzungsmitglieder hätten überlebt, erklärte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums, sie seien zur medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden und befänden sich in "stabilem" Zustand. Die Ursache des Absturzes werde derzeit untersucht. An der US-Botschaft in Kuwait ist indes offenbar ein Feuer ausgebrochen.

Iran greift Israel erneut mit Raketen an

Teheran/Jerusalem/Washington - Irans Streitkräfte haben am Montag in der Früh erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die israelische Armee mit. Unter anderem in Tel Aviv gab es Raketenalarm. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen. Der Westen des Iran wurde unterdessen nach Angaben von Staatsmedien erneut aus der Luft angegriffen - dabei seien mindestens drei Menschen getötet worden.

Goldpreis legt nach Eskalation im Nahen Osten kräftig zu

London/Teheran/Jerusalem - Gold hat sich am Montag wegen der Eskalation im Nahen Osten in den ersten Handelsminuten wie erwartet deutlich verteuert. Auch der Preis für Silber zog kräftig an. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold kostete im frühen Handel bis zu 5.393 Dollar (4.568,40 Euro) und damit 2,2 Prozent mehr als am Freitag. Damit baute der Goldpreis seine Gewinne der vergangenen Woche aus und nähert sich damit wieder so langsam dem Rekordhoch von fast 5.600 Dollar Ende Jänner an.

Zahl der Arbeitslosen im Februar neuerlich gestiegen

Wien - Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich im Februar nicht verbessert, der Anstieg der Arbeitslosenzahlen fiel aber etwas geringer als zuletzt aus. Ende des Monats waren 436.160 Personen arbeitslos oder befanden sich in Schulung, um 1,4 Prozent bzw. 6.220 Personen mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montag in einer Aussendung mit. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Februar um 0,2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent.

Österreichs erster militärischer Satellit präsentiert

Wien/Schwechat - Erstmals hat das Bundesheer eine Demoversion eines seiner fünf Satelliten präsentiert. Der BEACONSAT-Satellit soll ab Februar 2027 für ein Jahr Störsignale erkennen und analysieren. Wenig später starten drei Satelliten des österreichisch-niederländischen Projekts LEO2VLEO ins All. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) erhofft sich von den Satelliten mehr Sicherheit und Datenhoheit, wie sie jüngst bei der Besichtigung der Satellitenproduktion in Schwechat erklärte.

Wien übernimmt Zuständigkeit für Parkraumüberwachung

Wien - Der Parkraumüberwachung in Wien steht eine Neuordnung bevor: Künftig fällt sie in die Zuständigkeit der Stadt. Das teilten Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) der APA mit. Zwar waren die sogenannten Parksheriffs der Magistratsabteilung 67 auch bisher schon auf Wiens Straßen kontrollierend unterwegs, Voraussetzung dafür war aber eine 15a-Vereinbarung zwischen Stadt und Landespolizeidirektion.

Ukraine attackiert russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk

Kiew (Kyjiw)/Noworossijsk - Fünf Menschen wurden in der russischen Hafenstadt und Flottenbasis Noworossijsk offiziellen Angaben zufolge bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt. Acht Wohnblocks und neun private Wohnhäuser seien bei der Attacke beschädigt worden, schrieb der Gouverneur von Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, bei Telegram. Er rief die Bürger dazu auf, weiterhin Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Die Behörden riefen in Noworossijsk den Notstand aus.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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