APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Neuer Krieg: Israel und USA wollen Mullah-Regime stürzen
Washington/Teheran/Jerusalem - Die USA und Israel haben massive Luftangriffe auf den Iran mit dem Ziel eines Machtwechsels in Teheran gestartet. US-Präsident Donald Trump rief die Iraner auf, die Führung des Landes in die Hand zu nehmen. Bei den Angriffen wurden laut dem iranischen Roten Halbmond mindestens 201 Menschen getötet. Laut Berichten sind auch der iranische Verteidigungsminister und der Chef der Revolutionsgarden tot. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte.
Iran verbietet Schiffen Passage durch Straße von Hormus
Teheran/Jerusalem/Washington - Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben der ihnen nahe stehenden Nachrichtenagentur Tasnim den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus eingeschränkt. Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt werde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten.
Angriffe in Nahost sorgen international für Beunruhigung
Teheran/Jerusalem/Washington - Die Angriffe Israels und der USA auf Ziele im Iran haben international für Beunruhigung gesorgt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa riefen alle zur maximalen Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten. Die EU werde alle nötigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger in der Region zu unterstützen.
Krisenstab in Wiener Außenministerium tagt zu Nahost
Wien/Teheran/Jerusalem - Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch Beratungen in Wien statt. "Wir verfolgen und evaluieren die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Iran laufend", hieß es am Samstag aus dem Außenministerium. Es tage dazu ein Krisenstab. Außerdem passte die Behörde die Reisewarnung für Israel, Katar, Bahrain, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait an: Es gilt nun die höchste Warnstufe für diese Länder.
Wieder mehr rechtsextreme Straftaten in Österreich
Wien - Die Zahl rechtsextremer Straftaten hat im Vorjahr laut Innenministerium noch einmal um ein Drittel zugenommen. 2025 gab es demnach 1.986 Anzeigen wegen rechtsextremistischer, fremdenfeindlicher beziehungsweise rassistischer, islamfeindlicher oder antisemitischer Tathandlungen, hieß es am Samstag in einer Aussendung. Die rechtsextremen Straftaten haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, 2022 waren es noch knapp 1.000.
Streik legt deutschen Nahverkehr lahm - Rückkehr am Sonntag
Berlin - In weiten Teilen Deutschlands haben die Bürger auch am Samstag im Nahverkehr ohne Bus und Bahn auskommen müssen. Die Gewerkschaft Verdi setzte ihren zweitägigen Warnstreik fort. In den meisten Städten und Landkreisen sollen Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen am Sonntagmorgen wieder rollen.
Mindestens 20 Tote bei Flugzeugunglück in Bolivien
El Alto - Bei einem Flugzeugunglück in Bolivien sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Darunter sei auch ein Neugeborenes, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes mit. Die Militärmaschine der bolivianischen Luftwaffe sei bei der Landung von der Piste abgekommen und vollständig zerstört worden, berichtete unter anderem die Tageszeitung "El Deber" unter Berufung auf die Feuerwehr. Dutzende Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden.
Griechenland gedenkt Zugsunglück mit Streiks und Protesten
Athen - Mit landesweiten Streiks und Massendemonstrationen haben die Menschen in Griechenland an das schwerste Zugsunglück in der Geschichte des Landes erinnert. Drei Jahre nach dem schweren Unfall im mittelgriechischen Tempi, bei dem am 28. Februar 2023 insgesamt 57 Menschen ums Leben kamen, reißen "Trauer und Wut nicht ab", wie Demonstranten Reportern in Athen sagten.
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red