APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Israel und USA greifen Iran an - Teheran übt Vergeltung
Washington/Teheran/Jerusalem - Israel und die USA haben erneut den Iran angegriffen. Es handle sich um einen Präventivschlag, erklärte Israel am Samstag in der Früh. US-Präsident Donald Trump teilte kurz darauf mit, die USA hätten mit einem Kampfeinsatz auf den Iran begonnen. Die Militäraktion habe den Namen "Operation Epic Fury" (Operation gewaltige Wut) erhalten. Der Iran antwortete mit Raketenangriffen auf Israel und vier US-Stützpunkte in der Region.
Angriffe in Nahost sorgen international für Beunruhigung
Teheran/Jerusalem/Washington - Die Angriffe Israels und der USA auf Ziele im Iran haben international für Beunruhigung gesorgt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa riefen alle zur maximalen Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten. Die EU werde alle nötigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger in der Region zu unterstützen.
Krisenstab in Wiener Außenministerium tagt zu Nahost
Wien/Teheran/Jerusalem - Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch Beratungen in Wien statt. "Wir verfolgen und evaluieren die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Iran laufend", hieß es am Samstag aus dem Außenministerium. Es tage dazu ein Krisenstab. Außerdem passte die Behörde die Reisewarnung für Israel, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Kuwait, Iran und den Irak an: Es gilt nun die höchste Warnstufe für diese Länder.
Wieder mehr rechtsextreme Straftaten in Österreich
Wien - Die Zahl rechtsextremer Straftaten hat im Vorjahr laut Innenministerium noch einmal um ein Drittel zugenommen. 2025 gab es demnach 1.986 Anzeigen wegen rechtsextremistischer, fremdenfeindlicher beziehungsweise rassistischer, islamfeindlicher oder antisemitischer Tathandlungen, hieß es am Samstag in einer Aussendung. Die rechtsextremen Straftaten haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, 2022 waren es noch knapp 1.000.
Trump-Unterstützer sichert sich Warner Bros. und CNN
New York/Los Gatos/Washington - Der Hollywood-Konzern Warner Bros. Discovery hat der milliardenschweren Übernahme durch Paramount Skydance zugestimmt. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen mit. Erst am Donnerstag war Netflix aus dem Bieterstreit um das Hollywood-Urgestein ausgestiegen und Paramount das Feld überlassen. Damit wandert auch der Nachrichtensender CNN unter Kontrolle der Familie des als Trump-Unterstützer geltenden Tech-Milliardärs Larry Ellison.
Babler steht hinter Entscheidung des Festspielkuratoriums
Salzburg - Kulturminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) steht hinter dem Salzburger Festspielkuratorium. Das geht aus einem am Samstag von der APA eingeholten Statement zu der Causa hervor. Das Gremium, in dem auch Bablers Sektionschefin Theresia Niedermüller vertreten ist, habe sich die Entscheidung, die letztlich ein vorzeitiges Ende der Amtszeit von Intendant Markus Hinterhäuser bedeutet, "sicher nicht leicht gemacht".
Kampfhandlungen zwischen Pakistan und Taliban halten an
Washington - Die Kämpfe zwischen Pakistan und Afghanistan sind am Samstag in den dritten Tag gegangen, begleitet von diplomatischen Bemühungen um eine Deeskalation. Auch in der Nacht gab es Gefechte entlang der 2.600 Kilometer langen Grenze. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen hieß es, die Militäroperation sei weiter im Gange. Pakistanische Streitkräfte hätten mehrere Posten und Lager der radikalislamischen Taliban in verschiedenen Sektoren zerstört.
Mindestens 15 Tote bei Flugzeugunglück in Bolivien
El Alto - Bei einem Flugzeugunglück in Bolivien sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Militärmaschine der bolivianischen Luftwaffe sei bei der Landung von der Piste abgekommen und vollständig zerstört worden, berichtete unter anderem die Tageszeitung "El Deber" unter Berufung auf die Feuerwehr. Dutzende Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red