APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Pakistan will die Taliban weiter attackieren
Kabul/Islamabad - Das pakistanische Verteidigungsministerium hat die islamistischen Taliban in Afghanistan aufgefordert, sich von den Extremisten im Nachbarland abzuwenden. Solange dies nicht geschehe, gebe es kein Ende des laufenden pakistanischen Militäreinsatzes. Pakistan habe in der Nacht "effektiv, umgehend und brutal" zugeschlagen, sagte ein Militärsprecher bei einer Pressekonferenz. Islamabad wirft Kabul vor, islamistische Terroristen zu beherbergen, die in Pakistan Anschläge verüben.
Strafantrag gegen Strache und Novomatic in Causa Casinos
Wien/Gumpoldskirchen - Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat in der Causa Casinos Anklage erhoben. Beschuldigt wegen Vorteilsannahme zur Beeinflussung bzw. Vorteilszuwendung sind der ehemalige Vizekanzler Heinz-Christian Strache und zwei Verantwortliche des Glücksspielkonzerns Novomatic. Am Freitag wurde ein entsprechender Strafantrag zugestellt, bestätigte die Anklagebehörde. Es geht um die Bestellung des FPÖ-nahen Managers Peter Sidlo zum Vorstand der Casinos Austria AG.
Regierung will Impfen in Apotheken ab 2027 ermöglichen
Wien - Die Bundesregierung will ab dem kommenden Jahr das Impfen in Apotheken ermöglichen. Das hat Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) im Rahmen eines gemeinsamen Medientermins mit Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) angekündigt. Damit werde man einen großen Wunsch der Bevölkerung in die Umsetzung bringen, so Babler. Noch heuer soll ein Angebot für alle, sich niederschwellig in Apotheken impfen zu lassen, beschlossen werden.
Zwei Tote bei russischem Drohnenangriff in Charkiw
Odessa - Bei einem russischen Drohnenangriff in Charkiw in der Ostukraine sind in der Nacht auf Freitag zwei Menschen in einem Haus getötet worden. Nach Rettungsdienst-Angaben wurde das Haus in dem Dorf Pidserednie vollständig zerstört. Zuvor meldete Kiew russische Angriffe auf Hafenanlagen in Odessa. Indes trat unter Vermittlung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA eine lokale Feuerpause für die Umgebung des von Russland kontrollierten Kernkraftwerks Saporischschja in Kraft.
Kreml bestätigt Pläne für trilaterale Ukraine-Verhandlungen
Moskau - Nach getrennten Gesprächen der ukrainischen und russischen Seite mit US-Gesandten in Genf in dieser Woche hat der Kreml Vorbereitungen für neue trilaterale Verhandlungen bestätigt. Eine neue Verhandlungsrunde sei geplant, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Agenturen zufolge am Freitag. Zugleich beklagte er: "Bisher sind keine nennenswerten Veränderungen der Positionen des Kiewer Regimes festzustellen."
USA genehmigen Ausreise von Botschaftspersonal aus Israel
Teheran/Jerusalem/Washington - Die Sicherheitslage im Nahen Osten bleibt wegen des drohenden US-Militärschlags auf den Iran angespannt. Die USA genehmigten wegen "Sicherheitsrisiken" die Ausreise ihres Botschaftspersonal, das nicht zur Notfallbesetzung gehört, und von deren Familien aus Israel, wie die US-Botschaft am Freitag mitteilte. Zudem rät sie US-Bürgern auszureisen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind. Auch Bewegungseinschränkungen für Regierungsmitarbeiter in der Region seien möglich.
"Postenschacher"-Affäre: Angeklagter bestätigt Schmid-Wunsch
Linz/Wien - Der Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte wegen Amtsmissbrauch ist am Freitag fortgesetzt worden. Den dreien wird vorgeworfen, einem ÖVP-Bürgermeister zu einem Spitzenjob in der Finanzverwaltung verholfen zu haben. Die beiden Beamten, die in der Hearingkommission saßen, bestritten das. Der Zweitangeklagte räumte aber ein, dass der damalige Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, gesagt habe, "dass es der Bürgermeister werden soll".
Lehrplangruppe für Latein tritt zurück
Wien - Die vom Bildungsministerium eingesetzte Lehrplangruppe für Latein tritt zurück. Grund seien "grundlegende Auffassungsunterschiede mit dem Ministerium hinsichtlich der Ausarbeitung des neuen Lehrplans", heißt es in einer Aussendung. Die Gruppe hätte bis Ende April einen Lehrplan für die geplante Reduktion von 12 auf 8 Wochenstunden in der Oberstufe vorlegen sollen. Das Ministerium will die Curricula nun mit anderen Latein-Experten sowie Fachleuten aus dem Haus erarbeiten.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red