ROUNDUP: Norma will Anteilseignern bis zu zehn Prozent der Aktien abkaufen
Der Verbindungstechnikhersteller Norma
An der Börse kam die Nachricht sehr gut an. Der Kurs zog am Mittag etwas mehr als sechs Prozent auf 15,86 Euro an. Der Rückkauf läuft voraussichtlich vom 27. Februar bis zum 27. März.
Norma hatte sich vom Wassermanagement-Geschäft getrennt, um sich stärker auf Industriekunden und die Automobilbranche auszurichten. Die Sparte kümmerte sich um Be- und Entwässerung insbesondere in der Landwirtschaft. Norma reichte das vor allem in den USA beheimatete Geschäft an das US-Unternehmen Advanced Drainage Systems (ADS) weiter, der Deal hatte früheren Angaben zufolge einen Wert von einer Milliarde US-Dollar und wurde Anfang Februar abgeschlossen.
Norma erwartete sich aus dem Verkauf nach Abzug von Steuern und Transaktionskosten sowie unter Berücksichtigung der üblichen Kaufpreisanpassungsklauseln einen Nettomittelzufluss von rund 620 bis 640 Millionen Euro. Bis zu 260 Millionen Euro sollten davon über eine Kombination mehrerer Maßnahmen an die Aktionäre fließen. Der Aktienrückkauf ist der erste Teil der geplanten Schritte.
Die Aktien von Norma traten in den vergangenen zwölf Monaten unter dem Strich auf der Stelle. Aktuell kosten sie in etwa so viel wie im Februar 2025. Die Handelsspanne reichte dabei allerdings von weniger als 10 Euro im April bis mehr als 18 Euro im September.
Mittel- und langfristig ist das Papier aber stark unter Druck. In
den vergangenen fünf Jahren sackte der Kurs um 60 Prozent ab. Seit
dem Rekordhoch von rund 70 Euro ging es sogar um mehr als drei
Viertel nach unten. Mit einem Börsenwert von knapp 500 Millionen
Euro zählt es zu den Leichtgewichten im SDax
ISIN DE000A1H8BV3
AXC0212 2026-02-26/12:46
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