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Iran und USA gehen in eine entscheidende Verhandlungsrunde

Der Iran und die USA gehen an diesem Donnerstag in eine entscheidende Verhandlungsrunde. Delegationen beider Staaten wollen sich erneut in Genf treffen. Es ist die dritte Runde indirekter Gespräche in diesem Jahr, erneut unter Vermittlung des Golfstaats Oman.

Für den Iran verhandelt das Team um Außenminister Abbas Araghtschi, für die US-Seite der Sondergesandte Steve Witkoff sowie Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.

Über andere von den USA eingebrachte Themen will die Islamische Republik nicht sprechen - darunter eine Begrenzung ihres Raketenarsenals oder ein Ende der Unterstützung militanter Gruppen wie der Hisbollah im Libanon.

Vor rund einer Woche setzte der US-Präsident der Führung in Teheran ein Ultimatum bis Anfang März. "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich", sagte er. Im Raum steht, dass Trump zu einem militärischen Angriff auf die Führung in Teheran und ihren Machtapparat ausholt. Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Region zuletzt massiv ausgebaut./arb/DP/jha

AXC0035 2026-02-26/05:50

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