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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Spionage-Prozess gegen Ott mit Zeugenbefragungen fortgesetzt

Wien - Am siebenten Verhandlungstag im Spionage-Prozess gegen den Ex-Chefinspektor im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, sind weitere Zeugen befragt worden. Im Wege einer Videokonferenz wurde am Mittwoch zunächst ein italienischer Polizist vernommen, über den Ott mehrfach Erhebungen in Italien veranlasst hatte. Der italienische Verfassungsschützer ging von Amtshilfe aus, die Anklage unterstellt Ott, er habe den Kollegen instrumentalisiert.

Drei Jahre unbedingt für Wiener Fäkalienwerfer

Wien - Der 30-Jährige, der im vergangenen Frühjahr in Wien vorwiegend junge Frauen mit Bechern voller Fäkalien beworfen hatte, ist am Mittwochmittag am Landesgericht zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Zusätzlich wurde er im Sinne des § 21 Absatz 2 Strafgesetzbuch (StGB) in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen. "Ich möchte mich tausend Mal bedanken. Ich nehme es an", akzeptierte der 30-Jährige die über ihn verhängte Strafe.

Island will in kommenden Monaten über EU-Beitritt abstimmen

Warschau/Washington - Island will die geplante Abstimmung über einen Beitritt zur Europäischen Union auf das laufende Jahr vorziehen. "Wir werden in den kommenden Monaten das Referendum über die mögliche Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union vorbereiten", sagte Ministerpräsidentin Kristrun Frostadottir am Mittwoch nach einem Treffen mit dem polnischen Regierungschef Donald Tusk in Warschau.

Lawinenabgang in Tirol: 20-Jähriger in Klinik verstorben

Innsbruck/Österreich/Hintertux - Nach einem Lawinenabgang am vergangenen Mittwoch in Kirchberg in Tirol (Bezirk Kitzbühel), bei dem ein 20-jähriger Skifahrer unter die Schneemassen geraten war, ist der junge Mann eine Woche später in der Innsbrucker Klinik seinen schweren Verletzungen erlegen. Dies teilte die Polizei mit. Der Österreicher war im freien Skiraum von dem Schneebrett erfasst, mitgerissen und verschüttet worden. Ein Begleiter und weitere Freerider konnten ihn nach rund 20 Minuten befreien.

Babynahrung: Nun schärfere EU-Kontrollen von Inhaltsstoff

Brüssel/Wien - Nach dem Skandal um verunreinigte Babymilch-Produkte führt die EU ab Donnerstag schärfere Kontrollen für einen Inhaltsstoff aus China ein. Arachidonsäureöl aus China darf nur noch in die EU importiert werden, wenn es im Labor auf den Giftstoff Cereulid getestet wurde, wie aus einer am Mittwoch im EU-Amtsblatt veröffentlichten Entscheidung hervorgeht. Die Zollbehörden sollen die Hälfte aller Lieferungen beim Import auf das Laborzertifikat kontrollieren.

Merz in Peking: Airbus-Auftrag und Ukraine-Appell

Berlin/Peking - Großauftrag für Airbus, Bekenntnis zu vertieften Beziehungen, Differenzen beim Handel und Aufruf zur Hilfe bei der Beendigung des Ukraine-Krieges: Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat bei seinem Antrittsbesuch in China am Mittwoch sowohl die Gemeinsamkeiten beider Länder als auch "unterschiedliche Auffassungen" in wichtigen Fragen betont. Chinas Präsident Xi Jinping äußerte die Bereitschaft, die gemeinsame Partnerschaft auf ein "neues Niveau" zu heben.

Mehrere Tote bei Luftangriff der Armee auf Markt in Myanmar

Yangon (Rangun)/Naypyidaw - In Myanmar sind bei einem Luftangriff der Armee nach Angaben örtlicher Organisationen mindestens 17 Menschen getötet worden. Bei dem Angriff auf das Dorf Yoe Ngu im westlichen Teilstaat Rakhine seien am Dienstag 17 "unschuldige Zivilisten" auf einem Markt getötet worden, erklärte die Rebellenorganisation Arakan-Armee, die in Rakhine gegen die Armee kämpft. Die zivile Jugendorganisation Ponnagyun Youths Association (PYA) meldete am Mittwoch 18 Tote.

Zahl getöteter Journalisten erreichte 2025 Höchstwert

Washington - Die Zahl der während ihrer Arbeit getöteten Journalisten hat mit 129 im vergangenen Jahr einen Negativrekord erreicht. Für zwei Drittel der Tötungen sei Israel verantwortlich, teilte das Komitee zum Schutz von Journalisten CPJ am Mittwoch in New York mit. Es sei das zweite Jahr in Folge, dass die Zahl der getöteten Pressevertreter einen Höchststand erreicht habe und Israel für die Mehrheit der Fälle verantwortlich gemacht werde.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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