Devisen: Euro wenig verändert
Der Kurs des Euro
Insgesamt hielten sich die Bewegungen weiter in Grenzen. Der Euro bleibe in der Defensive, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die Verunsicherung rund um das vom US-Präsidenten Donald Trump angerichtete Zollchaos sei hoch und auch der Iran-Konflikt bleibe ein Unsicherheitsfaktor, wenngleich die Diplomatie noch nicht erschöpft zu sein scheine.
Die mit Spannung erwartete Rede des US-Präsidenten zur Lage der Nation konzentrierte sich vor allem auf die Innenpolitik und brachte kaum neue Erkenntnisse. Donald Trump hob insbesondere die politischen Errungenschaften seiner Regierung hervor.
Endgültige Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise in der Eurozone im Januar fielen weitgehend wie erwartet aus. Die Teuerung ging weiter zurück und erreichte den tiefsten Stand seit September 2024. Der aktuelle Wert von 1,7 Prozent liegt unter der mittelfristig von der EZB angestrebten Rate von 2 Prozent. Die EZB hatte zuletzt die Leitzinsen nicht angetastet.
Die Inflationsdaten allein dürften kein entscheidendes Argument für eine Lockerung der Geldpolitik liefern, schrieb Analyst Claus Vistesen von Pantheon Macroeconomics. Die Wachstumsaussichten, bei denen die Risiken angesichts der hohen Erwartungen eher nach unten tendierten, seien ein wichtigerer möglicher Katalysator für eine Lockerung bis zum Sommer.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87140 (0,87310) britische Pfund, 184,70 (183,53) japanische Yen und 0,9130 (0,9120) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.181 Dollar. Das waren etwa 37 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he
ISIN EU0009652759
AXC0289 2026-02-25/16:54