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EU-Kommission schlägt vor: EU-Roaming auch im Westbalkan

Reisende aus der EU sollen nach Vorstellung der Europäischen Kommission künftig auch im Westbalkan von günstigeren Konditionen beim Mobilfunk-Roaming profitieren. Dazu schlägt die EU-Kommission vor, Verhandlungen mit Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien zu beginnen, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Dem Vorhaben müssen nun noch die Mitgliedsländer der EU zustimmen.

Freiwillige Abmachungen zwischen Mobilfunkanbietern ermöglichen bereits jetzt zum Teil vergünstigte Tarife im Westbalkan. Sollten die angestrebten Verhandlungen zu einer Einigung führen, könnten Reisende etwa ihr Smartphone wie im eigenen Land nutzen. Sie würden dann im Ausland für Dienste gleich viel wie im Inland zahlen. Bereits seit Mitte 2017 zahlen die Menschen, die in der EU leben, keine Mobilfunk-Zusatzgebühren, wenn sie sich in anderen EU-Staaten aufhalten.

Grundsätzlich hofft die Europäische Union, alle sechs Länder langfristig auch in die EU aufzunehmen. Allerdings müssen die Staaten dazu noch Reformen nachweisen. Am weitesten im EU-Aufnahmeprozess ist nach der jüngsten Analyse der EU-Kommission Montenegro - hier könnten die Beitrittsverhandlungen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein./tre/DP/mis

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AXC0229 2026-02-25/14:32

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