Eon steigert operativen Gewinn dank Milliarden-Investitionen in Netzausbau
Der Energiekonzern Eon hat im
vergangenen Jahr von den milliardenschweren Investitionen in den
Ausbau des Energienetzes profitiert. Das bereinigte Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) stieg um 9 Prozent
auf 9,85 Milliarden Euro, teilte Eon am Mittwoch in Essen bei der
Vorlage seines Geschäftsberichts mit. Die Essener investierten 8,5
Milliarden Euro. Zugleich sind die guten finanziellen Ergebnisse die
Voraussetzung für diese Investitionen, wie Finanzchefin Nadia Jakobi
laut Mitteilung sagte. Im laufenden Jahr plant Eon Investitionen von
8,7 Milliarden Euro.
Für die Prognose 2026 hat Eon die Vergleichswerte aus 2025
angepasst: So sind die operativen Ergebnisse nun um temporäre
regulatorische Effekte im Netzgeschäft angeglichen. Unter dieser
Voraussetzung soll sich für das laufende Jahr ein bereinigter Gewinn
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) von 9,4 bis 9,6
Milliarden Euro ergeben, womit es im schlechtesten Fall stabil
bliebe. Gleiches gilt für den bereinigten Konzernüberschuss, der bei
2,7 bis 2,9 Milliarden Euro liegen soll./lew/stk