Westliche Unterstützer sagen Ukraine weitere Unterstützung zu
Westliche Unterstützer haben der Ukraine zum vierten Jahrestag der russischen Invasion weitere Hilfe bei ihrem Abwehrkampf zugesichert. "Die Luftverteidigung zum Schutz der Bürger hat absolute Priorität", sagte der britische Premierminister Keir Starmer bei Beratungen der sogenannten "Koalition der Willigen", an denen etliche westliche Staatschefs in Kiew teilnahmen oder zugeschaltet wurden. "Wir müssen den Druck auf Russland und seine Kriegswirtschaft erhöhen", sagte Starmer.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der das Treffen mit Starmer per Videoschalte leitete, warb für ein verstärktes Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte, die Russland zur Vermeidung von Sanktionen etwa beim Öltransport einsetzt.
Selenskyj will Europäer am Verhandlungstisch
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj pochte auf eine Einbindung der Europäer in die von den USA angeschobenen Verhandlungen über einen möglichen Friedensschluss. "Wir brauchen Europa in den Verhandlungen. Wir tun alles, was wir können, um die Europäer so weit wie möglich einzubeziehen, und wir zählen auf Ihre Führungsrolle in diesem gesamten Verhandlungsprozess."
In einer Erklärung rief die Koalition aus über 35 Ländern Russland zwar zu konstruktiven Verhandlungen und einem bedingungslosen Waffenstillstand auf, Teilnehmer äußerten sich aber skeptisch. "Wir brauchen Frieden, aber wir müssen uns auf alle weiteren Herausforderungen seitens Russlands vorbereiten", sagte Selenskyj. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte in einer englischsprachigen Videobotschaft: "Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass dieser Krieg erst dann enden wird, wenn Putin erkennt, dass er nicht gewinnen kann. Deshalb müssen wir den Druck auf Russland erhöhen. Wir müssen Moskaus Kriegsfinanzierung austrocknen."/evs/DP/jha
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