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EU macht Vorschlag für günstigere Düngemittelpreise

Landwirte könnten nach einem Vorschlag der Europäischen Kommission künftig wieder günstiger an bestimmte importierte Düngemittel kommen. Die Brüsseler Behörde schlägt vor, die Standardzölle auf Einfuhren mehrerer wichtiger Stickstoffdüngemittel und Vorprodukte für deren Herstellung (Ammoniak, Harnstoff) für ein Jahr auszusetzen. "Die Aussetzung der Zölle gilt für alle Länder außer Russland und Belarus und wird durch zollfreie Zollkontingente umgesetzt", teilte die Kommission mit.

Sie schätzt, dass damit 60 Millionen Euro an Einfuhrzöllen gespart werden können. Die Maßnahme soll außerdem dazu beitragen, weniger abhängig von Importen aus Russland und Belarus zu sein. Agrarimporte aus Russland sind mit Abgaben belegt, Zusatzzölle gelten auch für Düngemittel auf Stick- und Harnstoffbasis.

Die europäischen Mitgliedstaaten müssen dem Vorschlag zustimmen, bevor er umgesetzt werden kann. Hintergrund für den Vorstoß ist auch, dass Importeure seit Januar einen CO2-Preis für Emissionen zahlen, die bei der Produktion der Waren entstehen. Nach Bauernprotesten und Kritik aus Mitgliedstaaten hatte die Kommission eine solche Zollaussetzung in Aussicht gestellt./wea/DP/jha

AXC0195 2026-02-24/14:44

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