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Wiener Börse startet schwach - ATX verliert 1,3 Prozent / US-Zölle und Konflikt am Persischen Golf verunsichern - Wienerberger kauft in Südeuropa zu

Die Wiener Börse hat am Dienstag den Handel im starken Abstrichen aufgenommen. Rund 20 Minuten nach Sitzungsbeginn notierte der ATX mit minus 1,30 Prozent bei 5.742 Punkten. Der ATX Prime gab um 1,13 Prozent auf 2.856, Zähler nach. An den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen ebenfalls bergab.

International halten die US-Zollpolitik und das Säbelrasseln zwischen den USA und Iran auf Trab. Die Verunsicherung bei beiden Themen ist hoch und dürfte an den Finanzmärkten auch heute den Ton angeben", schreibt die Helaba in einem Ausblick.

Unternehmensseitig könnte Wienerberger die Blicke auf sich ziehen. Der Baustoffkonzern baut sein Renovierungsgeschäft aus und übernimmt die Italcer-Gruppe, einen Erzeuger von Keramikprodukten mit Standorten in Italien und Spanien. Eine diesbezügliche Vereinbarung sei unterschrieben worden, gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Die Aktie sackte in der Früh jedoch um 3,1 Prozent ab.

moe/ger

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