, APA/dpa-AFX

Devisen (Früh) - Euro bei 1,1820 US-Dollar / US-Zölle und Ifo-Geschäftsklima für Deutschland im Fokus

Der Euro hat am Montag nach der Zollentscheidung des US Supreme Courts und der Reaktion der US-Regierung zum Dollar zugelegt. In der Früh notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1820 Dollar und damit höher als am Freitag. Der Oberste Gerichtshof hatte die US-Zölle am Freitag für unrechtmäßig erklärt. US-Präsident Donald Trump verhängte daraufhin auf einer anderen rechtlichen Grundlage umgehend neue Zölle in Höhe von 15 Prozent.

Mehr als drei Tage nach dem Urteil des Supreme Courts gegen bestimmte von Trump verhängte Zölle will die Zollbehörde CBP die Erhebung dieser Abgaben einstellen. Ab Dienstag würden alle Zollcodes für die im Zusammenhang mit dem Notstandsgesetz IEEPA verhängten Abgaben deaktiviert, schrieb die Behörde an Logistikunternehmen.

Zum Wochenanfang steht das deutsche Ifo-Geschäftsklima auf dem Programm. Das in Deutschland wohl bekannteste Stimmungsbarometer hat in den vergangenen Monaten häufig enttäuscht. Die Vorgaben für den nun anstehenden Februarwert seien freundlich, so die Helaba-Analysten. Der konjunkturelle Erholungspfad in Deutschland scheint stabiler zu werden und ein Ifo-Anstieg würde die Hoffnungen auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung weiter stützen, hieß es weiter.

rst/moe

 ISIN  EU0009652759  EU0009652759
Copyright APA/dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA/dpa-AFX ist nicht gestattet.