APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Seit Freitag starben sieben Menschen in Lawinen
Bregenz - Die massiven Schneefälle Ende der Woche haben in ganz Österreich die Lawinengefahr verschärft - und auch zu zahlreichen Unfällen geführt. Mit teils dramatischen Folgen: Insgesamt sieben Menschen sind seit Freitag durch Schneebretter getötet worden. Zahlreiche Personen wurden verletzt. In Tirol und Vorarlberg gilt inzwischen auch landesweiter AT-Alarm. Vor Aktivitäten außerhalb der gesicherten Bereiche wurde ausdrücklich gewarnt.
Tote bei Lawinenabgängen in Norditalien und der Schweiz
Meran - Bei Lawinenabgängen in Norditalien und in der Schweiz sind am Sonntag insgesamt drei Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurde im Schweizer Kanton Graubünden die Leiche eines jungen Italieners unter Schneemassen gefunden. Rettungskräfte hatten in der Umgebung von Pontresina seit Donnerstag nach dem 25-Jährigen gesucht, der laut dem Nachrichtenportal 20 Minuten im Skiort St. Moritz arbeitete und in seiner Freizeit gerne auch selbst Skifahren und Bergsteigen ging.
Noch immer Haushalte in der Steiermark ohne Strom
Eisenstadt - Nach den starken Schneefällen Ende der Woche waren am Sonntagnachmittag noch immer vereinzelt Haushalte in der Südweststeiermark ohne Strom. Bis auf wenige Ausnahmen werde die Stromversorgung bis zum Abend wiederhergestellt, hieß es auf APA-Anfrage von der Energie Steiermark. Die Monteure rückten zu insgesamt 1.500 Einzeleinsätzen aus, die Reparaturarbeiten werden wochenlang dauern.
EU-Außenminister ringen um Ukraine-Unterstützung
Brüssel/EU-weit - Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine beraten die EU-Außenminister und -ministerinnen an diesem Montag (10.30 Uhr) über ein entscheidendes Ukraine-Darlehen und weitere Russland-Sanktionen. Österreich wird durch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) vertreten. Bei dem Treffen in Brüssel dürfte besonders Ungarns neuerliche Blockade der 90 Milliarden Euro schweren Unterstützung für die Ukraine im Fokus stehen.
Vorverfahren gegen philippinischen Ex-Präsident Duterte
Den Haag - Knapp ein Jahr nach seiner Festnahme eröffnet der Internationale Strafgerichtshof am Montag (10.00 Uhr) das Vorverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten der Philippinen, Rodrigo Duterte. Die Anklage wirft ihm mindestens 78 Morde im staatlichen "Krieg gegen die Drogen" von 2011 bis 2019 vor. Er ist der erste frühere Staatschef, der sich vor dem Gericht in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten muss.
Grönland lehnt von Trump angekündigtes Lazarettschiff ab
Washington - Grönland und Dänemark haben ablehnend auf ein Angebot von US-Präsident Donald Trump reagiert, ein Lazarettschiff der US-Marine zu der monatelang von ihm beanspruchten Arktis-Insel zu schicken. Grönland beantworte das Angebot mit "Nein, danke", erklärte Regierungschef Jens-Frederik Nielsen am Sonntag. Auch die dänische Regierung betonte, die Menschen auf Grönland bräuchten keine medizinische Hilfe aus dem Ausland.
Mexikanischer Drogenboss "El Mencho" tot - Autos brennen
Mexiko-Stadt - Mexikos mächtigster Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes, aka "El Mencho", ist tot. Nach einem Militäreinsatz zu seiner Festnahme erlag er während des Lufttransports nach Mexiko-Stadt seinen Verletzungen, wie Mexikos Verteidigungsministerium mitteilte. Die US-Behörden hätten im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit mit Informationen beigetragen. Der Einsatz löste eine gewalttätige Reaktion des von "El Mencho" angeführten Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) aus.
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red