ROUNDUP: Beschäftigungssicherung bei VW-Batterietochter vereinbart
Für die rund 2.000 Beschäftigten von Volkswagens Batterietochter PowerCo soll es bis Ende 2030 eine Beschäftigungssicherung geben. Das sehe ein neues Tarifpaket vor, das zwischen PowerCo und der IG Metall ausgehandelt wurde, teilte die Gewerkschaft mit. Der Tarifvertrag soll vom 1. März 2026 bis zum 31. Dezember 2030 laufen. "In diesem Zeitraum sind betriebsbedingte Beendigungskündigungen verbindlich ausgeschlossen", teilte die IG Metall mit.
Das Verhandlungsergebnis wird laut IG Metall wirksam, wenn es bis zum 28. Februar von beiden Tarifvertragsparteien angenommen wurde.
Sebastian Krapoth, Personalchef von PowerCo, sagte in einem
Statement, der Abschluss trage den aktuellen Herausforderungen der
Batterieindustrie Rechnung und stärke durch den Aufschub der
Tariferhöhung die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des
Unternehmens. "Er schafft zugleich Planungssicherheit und ist ein
wichtiges Signal an unsere Belegschaft", sagte Krapoth. "Wir gehen
damit ähnlich vor wie die Volkswagen
IG Metall: Verlässlichkeit für Belegschaft
Volkswagen hatte im vergangenen Dezember mit der eigenen
Batterieproduktion im Werk in Salzgitter begonnen. An der Zellfabrik
auf dem Gelände des bisherigen VW
Die getroffene Vereinbarung schaffe Verlässlichkeit für die Belegschaft und für den Standort, sagte Alina Roß, Verhandlungsführerin der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in einer Mitteilung. Zusätzlich soll eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 5,5 Prozent vereinbart worden sein. Diese Erhöhung wird allerdings nicht sofort wirksam, sondern soll bis zum 1. April 2031 gestundet erfolgen. Dieser Entgelttarifvertrag ist demnach erstmals zum 31. März 2027 kündbar./len/DP/jha
ISIN DE0007664039
AXC0046 2026-02-22/15:08
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