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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Schneefälle sorgen in Österreich für große Probleme

St. Pölten/Schwechat/Graz - Das Winterwetter hat am Freitag für große Probleme und in Linz für einen Toten bei einem Unfall mit einem Räumfahrzeug gesorgt. Außerdem gab es in Tirol ein Todesopfer und Verletzte bei Lawinenabgängen. Der Betrieb am Flughafen Wien war stundenlang eingestellt. In ganz Österreich blieben auf den schneeglatten Fahrbahnen Lkw hängen und blockierten Straßen, dazu kamen Unfälle. Österreichweit waren 13.000 Feuerwehrleute im Einsatz. In mehreren Regionen kam es zu Stromausfällen.

Ein Toter bei Lawinenabgang in Tirol

Nauders/Aschau/Hochfügen - In Tirol gibt es einen weiteren Lawinentoten zu beklagen: In Nauders im Bezirk Landeck wurde ein deutscher Skifahrer im freien Skiraum von einem Schneebrett mitgerissen und verschüttet. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, sagte ein Polizeisprecher zur APA. Sein 16-jähriger Sohn wurde schwer verletzt. Unterdessen ereigneten sich in Tirol im Laufe des Tages zahlreiche weitere Lawinenabgänge. In St. Anton (Bezirk Landeck) wurde am Nachmittag nach vier Verschütteten gesucht.

Meinl-Reisinger schlägt Ukraine graduellen EU-Beitritt vor

Kiew (Kyjiw)/Österreich - Wenige Tage vor dem vierten Jahrestag des Beginns der russischen Großinvasion in der Ukraine hat Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) am Freitag Kiew besucht. Nach einem Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha sagte sie Österreichs Unterstützung für die EU-Beitrittsambitionen der Ukraine zu. Gleichzeitig betonte sie, dass es "realistische Zugänge und realistische Zeitpläne" brauche. Eine Möglichkeit sei die graduelle Integration des Landes.

Streit um Zölle: Niederlage für Trump vor Oberstem Gericht

Washington - US-Präsident Donald Trump hat im Streit um seine aggressive Zollpolitik eine Niederlage vor dem Supreme Court kassiert. Das Oberste Gericht der USA entschied, dass Trump seine Befugnisse überschritten hat, als er sich auf ein Notstandsgesetz berief, um umfangreiche Zölle gegen Dutzende Handelspartner zu verhängen - darunter auch die Europäische Union. Die Entscheidung fiel mit einer deutlichen Mehrheit von sechs zu drei der insgesamt neun Richterinnen und Richter.

Trump zieht begrenzten Angriff auf den Iran in Betracht

Teheran/Washington - US-Präsident Donald Trump zieht einen begrenzten militärischen Schlag gegen den Iran in Betracht. Auf die Frage, ob er einen solchen Schritt erwäge, um die Führung in Teheran zu einem Atomabkommen zu bewegen, sagte er am Freitag vor Journalisten im Weißen Haus: "Ich denke, ich kann sagen, dass ich das in Erwägung ziehe." Weitere Einzelheiten nannte er zunächst nicht. Am Vortag hatte er dem Erzfeind eine Frist von zehn bis 15 Tagen zum Einlenken im Atomstreit gegeben.

Merz ruft CDU und Koalition zur Geschlossenheit auf

Stuttgart - Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat die CDU vor einer Serie von fünf Landtagswahlen zur Geschlossenheit aufgerufen und an ihre Verantwortung als Regierungspartei für ganz Deutschland appelliert. Angesichts wachsender Kritik an zu vielen Zugeständnissen an die SPD sagte der CDU-Chef am Freitag auf dem Parteitag in Stuttgart: "Der Erfolg der Bundesregierung wird unser gemeinsamer Erfolg sein, und die Verantwortung für unser Land ist unsere gemeinsame Verantwortung."

Freispruch für mutmaßlichen Mafioso im Wiener Landesgericht

Wien - Ein 57-jähriger mutmaßlicher Mafioso ist am Freitag am Wiener Landesgericht in einer fortgesetzten Verhandlung vom Vorwurf freigesprochen worden, als Aufpasser an einer Entführung beteiligt gewesen zu sein, die der montenegrinische Kavač-Clan im März 2020 inszeniert hatte. "Wir gehen davon aus, dass Sie zu der Partie gehören", stellte der vorsitzende Richter in der Begründung fest. Es gebe aber "keinen Nachweis, dass der Angeklagte an der Entführung mitgewirkt hat."

Keine Zwischenfälle bei Ramadan-Freitagsgebet in Jerusalem

Jerusalem - Das erste Freitagsgebet im muslimischen Fastenmonat Ramadan ist in Jerusalem trotz Sorge vor Gewalt ohne Zwischenfälle verlaufen. Nach Schätzungen der muslimischen Wakf-Behörde nahmen rund 80.000 Gläubige an dem Gebet auf dem Tempelberg in Jerusalems Altstadt teil. Die israelische Polizei ist während des Ramadan stets mit vielen Kräften in Jerusalem im Einsatz. In der Vergangenheit hatte es in der Stadt während des Fastenmonats oft Gewalt gegeben.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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