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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel wenig bewegt bis tiefer / Warten auf wichtige US-Konjunkturdaten am Freitag

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag wenig bewegt bis tiefer gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um einen Basispunkt auf 3,06 Prozent gestiegen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 31 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,04 Prozent auf 129,22 Punkte.

Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA beeinflussten die Anleihekurse kaum. Trotz der von Präsident Donald Trump verhängten hohen Zölle gegen Dutzende Länder ist das US-Handelsdefizit im vergangenen Jahr kaum gesunken. Inzwischen hellten sich Stimmungsdaten der Fed in Philadelphia stärker auf als von Experten erwartet. Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe ging deutlicher zurück als erwartet.

Anleihenexperte Erik Liem von der Commerzbank sieht die Märkte in einer abwartenden Haltung. Die am morgigen Freitag anstehenden Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone sowie Inflations- und BIP-Daten aus den USA könnten als Realitätscheck dienen, so Liem.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,10   2,09        0,01                        4
5 Jahre     2,51   2,51        0,00                       17
10 Jahre    3,06   3,05        0,01                       31
30 Jahre    3,72   3,71        0,00                       30

spa/szk

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