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Aktien Frankfurt: Risikoscheu steigt - 25.000 Punkte im Dax wieder in Gefahr

Nach dem starken Vortag mit einem vorläufigen Befreiungsschlag bis auf über 25.300 Punkte im Dax sind die Anleger am Donnerstag wieder vorsichtiger geworden. Anschlusskäufe gab es erst einmal keine, womöglich auch wegen einer steigenden Gefahr eines Kriegs zwischen dem Iran und den USA.

Während die Ölpreise vor diesem Hintergrund zulegten, ging es für den Dax zurück in Richtung der runden Marke von 25.000 Punkten. Zuletzt sank der deutsche Leitindex um 0,95 Prozent auf 25.038 Zähler. Auffallend waren hohe Kursverluste für Airbus .

Etwas getrübt wurde die Laune zudem von der US-Notenbank, die im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Donnerstag 0,55 Prozent auf 31.569 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,9 Prozent.

Beim Flugzeugbauer Airbus bemängelten Marktteilnehmer den schwachen Ausblick, der zwar konservativ sei, aber doch deutlich unter den Erwartungen liege. Analysten hatten mit noch mehr Flugzeugauslieferungen gerechnet als von Airbus in Aussicht gestellt. Die Papiere rutschten am Dax-Ende um 7 Prozent ab.

Eine Hochstufung von Morgan Stanley für Vonovia gab den Aktien des Immobilienkonzerns Auftrieb, sie gewann unter den besten Dax-Werten 1,6 Prozent.

Im MDax setzte eine Verkaufsempfehlung der UBS für Freenet den Papieren des Mobilfunkanbieters zu. Das Minus von mehr als 8 Prozent bedeutete das vorläufige Ende des jüngsten Aufwärtsschwungs. Die Anteile der Fondsgesellschaft DWS dagegen legten um 2,6 Prozent zu, hier riet die UBS zum Kauf.

Abwärts um mehr als 6 Prozent ging es für Flatexdegiro trotz Dividendenerhöhung. Die Dividendenrendite sei immer noch niedrig, hieß es am Markt. Zudem liege die Gewinnprognose des Online-Brokers für 2026 unter der Erwartung.

Zu den Jahreszahlen von Krones sagte ein Händler, sie seien schwächer als befürchtet. Positiver äußerte er sich zum Ausblick des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen. Die Aktien gaben um rund 5 Prozent nach. Besser lief es für die Anteile von Knorr-Bremse , die nach Geschäftszahlen um 3,7 Prozent anzogen./ajx/mis

 ISIN  DE0008469008  EU0009658145  DE0008467416

AXC0199 2026-02-19/14:33

Relevante Links: freenet AG, Krones AG, Vonovia SE, flatexDEGIRO AG, Airbus SE, DWS Group GmbH & Co. KGaA, Knorr-Bremse AG

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