Aktien Frankfurt Ausblick: Kleine Verluste - Fed bremst - Airbus schwach
Nach dem starken Vortag zeichnen sich im Dax
am Donnerstag kleine Verluste ab. Knapp eine Stunde
vor dem Xetra-Start signalisierte der X-Dax für den
deutschen Leitindex ein Minus von 0,3 Prozent auf 25.196 Punkte.
Mit in der Spitze 25.315 Punkten hatte der Dax tags zuvor wieder
einen Höchststand seit Mitte Januar erreicht. Damit rückte er
zugleich näher an sein Rekordhoch bei gut 25.507 Punkten heran, das
ebenfalls aus diesem Jahr stammt.
Die wichtigsten US-Indizes zeigten sich am Mittwoch erholt. Ihr
Niveau zum europäischen Handelsende konnten sie aber nicht ganz
halten. Dies lag vor allem daran, dass die US-Notenbank im Protokoll
ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen
Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine
Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben.
Beim Flugzeugbauer Airbus bemängelten Marktteilnehmer
den schwachen Ausblick, der zwar konservativ sei, aber doch deutlich
unter den Erwartungen liege. Auf Tradegate rutschten die Papiere um
mehr als 4 Prozent zum Xetra-Schluss ab.
Zu den Jahreszahlen von Krones sagte ein Händler, sie
seien schwächer als ohnehin befürchtet. Positiver äußerte er sich
zum Ausblick des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers. Auf Tradegate
gaben die Aktien um 2,9 Prozent nach.
Abwärts um 2,4 Prozent ging es auch für Flatexdegiro
trotz Dividendenerhöhung. Die Dividendenrendite sei allerdings immer
noch niedrig, hieß es am Markt. Zudem liege die Gewinnprognose des
Online-Brokers für 2026 unter der Erwartung.
Für den Mobilfunkanbieter Freenet senkte die UBS den
Daumen und rät zum Verkauf. Die Titel verloren 3,7 Prozent auf
Tradegate. Die Anteile der Fondsgesellschaft DWS
dagegen legten um 2,9 Prozent zu, hier rät die UBS zum Kauf. Eine
Hochstufung von Morgan Stanley für Vonovia gab den
Aktien des Immobilienkonzerns Auftrieb, das Plus betrug 1,2
Prozent./ajx/jha/