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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Kombinierer Lamparter gewinnt zweites Olympia-Silber

Predazzo/Tesero - Johannes Lamparter hat wie von der Normalschanze auch im Einzel-Großschanzenbewerb in der Nordischen Kombination Olympia-Silber gewonnen. Der 24-jährige Tiroler, der als Sprung-Zweiter in die 10-km-Loipe gegangen war, musste sich am Dienstag nach einer Attacke im letzten Anstieg durch den Jens Luraas Oftebro dem Norweger um 5,9 Sek. geschlagen geben. Oftebro ist damit Doppel-Olympiasieger in Italien. Bronze ging an den Finnen Ilkka Herola (+14,8).

Ukrainer und Russen beenden ersten Gesprächstag in Genf

Genf/Rom - In der Schweiz ist der erste von zwei Verhandlungstagen zwischen Ukrainern und Russen beendet. "Nach dem gemeinsamen Teil ist die Arbeit in thematischen Gruppen fortgesetzt worden", teilte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow auf Telegram mit. Die Unterhändler haben sich demnach auf "praktische Fragen und Mechanismen möglicher Lösungen" konzentriert. Er erwähnte dabei einen politischen und einen militärischen Block. Am Mittwoch würden die Gespräche fortgesetzt.

Merz schließt atomare Bewaffnung Deutschlands aus

Berlin - In der Debatte über eine europäische nukleare Abschreckung hat der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz die Beschaffung deutscher Atomwaffen ausgeschlossen. "Ich möchte nicht, dass Deutschland über eine eigenständige atomare Bewaffnung nachdenkt", sagte er dem Politik-Podcast "Machtwechsel". In Frage stellt der Kanzler dagegen die Realisierung des von Deutschland, Frankreich und Spanien geplanten Rüstungsprojekt FCAS.

Zahlreiche Staaten verurteilen Westbank-Beschluss Israels

Kairo - Zahlreiche Staaten haben den höchst umstrittenen Vorschlag der israelischen Regierung, Siedlern den Erwerb von Land im Westjordanland zu erleichtern, kritisiert. "Wir verurteilen entschieden einseitige israelische Entscheidungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, Israels völkerrechtswidrige Präsenz im Westjordanland auszuweiten", heißt es in der Erklärung, die der palästinensische UN-Botschafter Riyad Mansour in New York stellvertretend für 85 Staaten verlas.

Österreich lehnt Beitritt zu Trumps "Friedensrat" ab

Wien/Washington - Österreich wird dem "Friedensrat" von US-Präsident Donald Trump nicht beitreten. Dies teilte die außenpolitische Sprecherin von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) der APA am Dienstag auf Anfrage mit. Österreich sei zwar zu einen Beitrag zum nachhaltigen Frieden im Nahen Osten bereit, "als klarer Verfechter eines kooperativen, multilateralen Systems und als einer der vier Sitzstaaten der Vereinten Nationen wollen wir jedoch keine Parallelstrukturen aufbauen".

Iran und USA einigen sich auf "Leitprinzipien"

Genf - Die USA und der Iran haben bei ihren Atomgesprächen in Genf eine erste diplomatische Annäherung erzielt. Beide Seiten verständigten sich am Dienstag auf die wichtigsten "Leitprinzipien" für das weitere Vorgehen, wie Irans Außenminister Abbas Araqchi nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde mitteilte. Dies bedeute zwar nicht, dass eine endgültige Einigung unmittelbar bevorstehe, der Weg dorthin sei aber eingeschlagen, sagte Araqchi iranischen Medien zufolge.

Kanada: Verteidigungsplan gegen Abhängigkeit von USA

Montreal - Kanadas Premierminister Mark Carney hat einen milliardenschweren Plan für die Verteidigungsindustrie vorgestellt, der die Armee stärken und die Abhängigkeit von den USA verringern soll. Kanada habe sich beim Schutz des Landes "zu sehr auf unsere geografische Lage und andere verlassen", sagte Carney am Dienstag. "Dies hat zu einer Verletzlichkeit geführt, die wir uns nicht mehr leisten können, und zu Abhängigkeiten, die wir nicht mehr aufrechterhalten können", fügte er hinzu.

Nach Protesten im Iran: Regierungskritik bei Gedenkfeiern

Teheran - Im Iran haben Menschen bei Gedenkfeiern für Todesopfer der brutal niedergeschlagenen Proteste regierungskritische Parolen skandiert. In Abadan im Westen des Landes hielt eine Menschenmenge Blumen und Fotos hoch, während sie "Tod für Khamenei" und "Lang lebe der Schah" rief, wie auf Videos in Online-Netzwerken zu sehen war. Ayatollah Ali Khamenei ist das geistliche Oberhaupt des Iran. Der Schah war 1979 durch die sogenannte Islamische Revolution gestürzt worden.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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