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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Ukrainer und Russen beenden ersten Gesprächstag in Genf

Genf/Rom - In der Schweiz ist der erste von zwei Verhandlungstagen zwischen Ukrainern und Russen beendet. "Nach dem gemeinsamen Teil ist die Arbeit in thematischen Gruppen fortgesetzt worden", teilte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow auf Telegram mit. Die Unterhändler haben sich demnach auf "praktische Fragen und Mechanismen möglicher Lösungen" konzentriert. Er erwähnte dabei einen politischen und einen militärischen Block. Am Mittwoch würden die Gespräche fortgesetzt.

Kanada: Verteidigungsplan gegen Abhängigkeit von USA

Montreal - Kanadas Premierminister Mark Carney hat einen milliardenschweren Plan für die Verteidigungsindustrie vorgestellt, der die Armee stärken und die Abhängigkeit von den USA verringern soll. Kanada habe sich beim Schutz des Landes "zu sehr auf unsere geografische Lage und andere verlassen", sagte Carney am Dienstag. "Dies hat zu einer Verletzlichkeit geführt, die wir uns nicht mehr leisten können, und zu Abhängigkeiten, die wir nicht mehr aufrechterhalten können", fügte er hinzu.

Nach Protesten im Iran: Regierungskritik bei Gedenkfeiern

Teheran - Im Iran haben Menschen bei Gedenkfeiern für Todesopfer der brutal niedergeschlagenen Proteste regierungskritische Parolen skandiert. In Abadan im Westen des Landes hielt eine Menschenmenge Blumen und Fotos hoch, während sie "Tod für Khamenei" und "Lang lebe der Schah" rief, wie auf Videos in Online-Netzwerken zu sehen war. Ayatollah Ali Khamenei ist das geistliche Oberhaupt des Iran. Der Schah war 1979 durch die sogenannte Islamische Revolution gestürzt worden.

Politische Aschermittwoch-Veranstaltungen der Parteien

Ried im Innkreis/Kobenz/Klagenfurt - Der Aschermittwoch ist für die Parteien auch heuer wieder der Tag der pointierten Reden und kräftigen Rundumschläge auf den politischen Mitbewerb: In der Jahnturnhalle in Ried im Innkreis kommt die FPÖ zu ihrem traditionellen Politischen Aschermittwoch mit Bundesparteichef Herbert Kickl und dem oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner zusammen. Tradition hat auch eine Gegenveranstaltung der Welser Antifa im Bildungshaus Schloss Puchberg.

Iran und USA einigen sich auf "Leitprinzipien"

Genf - Die USA und der Iran haben bei ihren Atomgesprächen in Genf eine erste diplomatische Annäherung erzielt. Beide Seiten verständigten sich am Dienstag auf die wichtigsten "Leitprinzipien" für das weitere Vorgehen, wie Irans Außenminister Abbas Araqchi nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde mitteilte. Dies bedeute zwar nicht, dass eine endgültige Einigung unmittelbar bevorstehe, der Weg dorthin sei aber eingeschlagen, sagte Araqchi iranischen Medien zufolge.

Österreich lehnt Beitritt zu Trumps "Friedensrat" ab

Wien/Washington - Österreich wird dem "Friedensrat" von US-Präsident Donald Trump nicht beitreten. Dies teilte die außenpolitische Sprecherin von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) der APA am Dienstag auf Anfrage mit. Österreich sei zwar zu einen Beitrag zum nachhaltigen Frieden im Nahen Osten bereit, "als klarer Verfechter eines kooperativen, multilateralen Systems und als einer der vier Sitzstaaten der Vereinten Nationen wollen wir jedoch keine Parallelstrukturen aufbauen".

Bayer-Milliardenvergleich in US-Glyphosat-Rechtsstreit

Leverkusen/St. Louis - Der deutsche Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat in den USA einen milliardenschweren Sammelvergleich zur Beilegung aktueller und künftiger Klagen zum Unkrautvernichter Roundup geschlossen. Die Zahlungen für den Sammelvergleich umfassten höchstens 7,25 Milliarden US-Dollar über bis zu 21 Jahre, wie der im DAX börsennotierte Konzern mitteilte. Der Sammelvergleich müsse vom Gericht in St. Louis (Bundesstaat Missouri) genehmigt werden, hieß es von den Leverkusenern.

Perus Präsident nach nur vier Monaten abgesetzt

Lima - Die politische Instabilität in Peru nimmt kein Ende. Nach nur vier Monaten im Amt hat das Parlament des südamerikanischen Landes Präsident José Jerí abgesetzt. In knapp zehn Jahren hatte Peru bereits sieben Präsidenten. Mit 75 von 102 Stimmen verlor Jerí ein Misstrauensvotum. Sein Nachfolger soll am Mittwoch vom Parlament gewählt werden.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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