ROUNDUP/Aktien New York: Sorgen um Künstliche Intelligenz drücken auf Kurse
Nach dem feiertagsbedingt langen Wochenende
sind die US-Aktienmärkte mit Verlusten in die neue Börsenwoche
gestartet. Marktbeobachtern zufolge dauern die Sorgen um den
Themenkomplex Künstliche Intelligenz (KI) an. Der US-Leitindex Dow
Jones Industrial gab um 0,4 Prozent auf 49.330 Zähler
nach. Schon in der Vorwoche hatten Zweifel an den hohen
Investitionen großer KI-Konzerne die Stimmung an den Börsen getrübt,
auch weil viele der Unternehmen nach der KI-Rally der vergangenen
Jahre mittlerweile sehr hoch bewertet sind.
Der technologielastige Nasdaq 100 verlor am Dienstag
im frühen Handel 1,2 Prozent auf 24.428 Punkten und rutschte auf den
tiefsten Stand seit fast drei Monaten. Hier gerieten vor allem
Aktien der Software-Branche unter Druck, deren Geschäftsmodelle
Beobachtern zufolge zukünftig stärker unter Künstlicher Intelligenz
leiden könnten. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,6 Prozent auf
6.792 Zähler.
Unterdessen geht der Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner
Brothers in eine neue Runde. Der Konzern stimmte zu,
die Verhandlungen mit Paramount wieder aufzunehmen.
Tags zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf
Insider berichtet, dass bei Warner diskutiert wird, ob Paramount
einen besseren Deal bieten könnte als der Streaming-Anbieter Netflix
. Die Aktien von Warner und Paramount legten um 2,5
beziehungsweise 7 Prozent zu. Netflix verloren 1,9 Prozent.
Für die Papiere von Norwegian Cruise Line ging es um
gut 8 Prozent nach oben. Der aktivistische Investor Elliott
Investment Management hat einen Anteil von mehr als 10 Prozent an
dem Kreuzfahrtunternehmen aufgebaut und ist damit zu einem der
größten Aktionäre aufgestiegen. Der Hedgefonds will nun aktiv
Einfluss auf Strategie und Führung des Unternehmens nehmen.
Die Anteilscheine von Masimo schnellten um mehr als
ein Drittel auf 174,60 Dollar nach oben. Der Hersteller von
Gesundheitsprodukten Danaher übernimmt das
Medizintechnikunternehmen für 180 Dollar je Aktie. Damit ist das
Geschäft knapp 10 Milliarden Dollar schwer. Die Aktien von Danaher
fielen um knapp 4 Prozent./bek/he