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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Zwei Tote nach Lawinenabgang in Tirol

Stubaier Gletscher - Zwei Snowboarder im Alter von 37 Jahren sind am Sonntag bei einem Lawinenabgang am Stubaier Gletscher (Bezirk Innsbruck-Land) getötet worden. Die Österreicher waren am Abend nicht zurückgekehrt, worauf eine groß angelegte Suchaktion anlief. Über eine Handypeilung wurde der Suchbereich zunächst zwischen "Dresdner Hütte" und der Talstation "Gamsgarten" eingegrenzt. Mithilfe von Drohnenbildern wurde schließlich der Lawinenkegel auf einer Seehöhe von 2.115 Metern entdeckt.

Russland weist europäische Vorwürfe zu Nawalnys Tod zurück

Moskau - Russland hat den Vorwurf eines Giftmords an Kreml-Kritiker Alexej Nawalny scharf zurückgewiesen. "Natürlich akzeptieren wir solche Anschuldigungen nicht", sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Wir halten sie für voreingenommen und unbegründet und weisen sie entschieden zurück." Nawalnys Mutter forderte indes "Gerechtigkeit" für ihren Sohn. "Wir wussten, dass unser Sohn nicht einfach im Gefängnis gestorben ist, er wurde ermordet", sagte Ljudmila Nawalnaja am Montag in Moskau.

Helfer: Härtester Winter seit Kriegsbeginn in der Ukraine

Wien - Der Februar 2026 war "der härteste Winter seit Kriegsbeginn vor vier Jahren, bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad ohne Strom und Heizung", berichtet die Delegationsleiterin des Österreichischen Roten Kreuzes in der Ukraine, Camilla Mittelberger, der APA aus Kiew. "Wir müssen tagelang ohne fließendes Wasser auskommen, nachts werden wir von Luftalarmen geweckt." Doch die Hilfe muss weitergehen: Elf Millionen Menschen seien in der Ukraine auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Mehrheit der Österreicher für Social-Media-Altersgrenze

Wien - Eine Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher befürwortet ein gesetzliches Mindestalter für die Nutzung von sozialen Medien. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Marketagent unter 1.000 Befragten. Dort sprachen sich 90 Prozent für eine solche Altersgrenze aus. Im Schnitt sehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese beim Alter von 15 Jahren als ideal an. Acht von zehn Befragten halten Social Media für gefährlich. Nur ein knappes Fünftel hält die Plattformen für sicher.

Probleme mit dem Nachschub bei 1.300 Medikamenten

Wien - Derzeit gibt es bei 1.300 Medikamenten Probleme mit dem Nachschub. Das berichtete der Arzneimittel-Vollgroßhändler Phago am Montag in einer Aussendung. So gebe es bei Diabetesmedikamenten Lieferschwierigkeiten sowie Einschränkungen durch wochenweise Kontingentierungen vieler Hersteller. Auch antibiotische Augentropfen "weisen nach wie vor zahlreiche Ausfälle auf", hieß es. Die Wiener Ärztekammer bemängelt zudem in einer eigenen Aussendung das Fehlen des Gürtelrose-Impfstoffs.

"Schockanrufe" mit 4,8 Mio. Euro Schaden: 23 Beschuldigte

St. Pölten/Wien - Betrugsermittler des Landeskriminalamts (LKA) Niederösterreich haben gemeinsam mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und mit ausländischen Polizeibehörden eine ganze Reihe von "Schockanrufen" aufgeklärt. 23 Beschuldigte aus Polen, Tschechien, Deutschland, der Slowakei, aus Serbien und Spanien wurden nach Angaben vom Montag seit Beginn des vergangenen Jahres ermittelt und 17 von ihnen festgenommen. Der angerichtete Schaden: 4,8 Millionen Euro.

Lawine ließ Zug in der Schweiz entgleisen

Bern - Eine Lawine hat Montagfrüh einen Zug in der Schweiz zum Entgleisen gebracht. Die Unterbrechung des Bahnverkehrs auf der betroffenen Strecke im Kanton Wallis werde bis mindestens Dienstag 4.00 Uhr dauern, berichteten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Zuvor hatte die Kantonspolizei die Entgleisung auf der Strecke bei Goppenstein gemeldet. Sie rechnete mit Verletzten. Betroffen sei die Linie RE1, die zwischen Bern und Brig verkehrt.

Scharfe Karner-Kritik an neuer Ladungsliste für U-Ausschuss

Österreich/St. Pölten/Wien - Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat am Montag am Rande einer Pressekonferenz in St. Pölten scharfe Kritik an der neuen Ladungsliste des Untersuchungsausschusses zu den Ermittlungen im Fall Pilnacek geübt. Von 25 Personen seien 15 Polizeibeamte, neun von diesen wiederum Mitarbeiter des Landeskriminalamts Niederösterreich. Karner sprach von einer "Hetz- und Treibjagd" der FPÖ und ihrer Handlanger auf rechtschaffene Polizistinnen und Polizisten, die "unerträglich" sei.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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