US-Rückzug reißt Pfandbriefbank tief ins Minus - Aussichten für 2026 mau
Der Rückzug aus dem US-Geschäft hat die
Deutsche Pfandbriefbank 2025 noch tiefer in die
Verlustzone gerissen als von Analysten erwartet. Für 2026 erwartet
Vorstandschef Kay Wolf zwar wieder schwarze Zahlen, aber keine
Rückkehr in frühere Gewinnhöhen. Vor Steuern verbuchte die
Pfandbriefbank 2025 ein Minus von 250 Millionen Euro nach einem
Gewinn von 104 Millionen ein Jahr zuvor, wie sie überraschend am
Freitag in Garching mitteilte. Für das laufende Jahr peilt Wolf
einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro an. Analysten
hatten deutlich mehr auf dem Zettel. Die Aktie verlor um die
Mittagszeit rund 7,5 Prozent.
"Die Transformation der Bank erfordert aufgrund des US-Exits und der
schleppenden Markterholung mehr Zeit, als wir ursprünglich erwartet
haben", sagte Wolf. Ohne stärkeren Rückenwind aus dem Markt werde
die Bank daher ihre wesentlichen strategischen Finanzziele, darunter
operative Erträge in der Größenordnung von 600 Millionen Euro und
ein RoTE (Return on Tangible Equity) von 8 Prozent für die
Gesamtbank, voraussichtlich nicht vor dem Jahr 2028
erreichen./stw/jha/