Aktien Wien Schluss: ATX verliert deutlich
Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstag mit
deutlich tieferer Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Der ATX
An den europäischen Leitbörsen gab es mehrheitlich einen negativen Trend zu sehen und an der Wall Street etablierte sich im Handelsverlauf eine sehr schwache Stimmung. Vor allem im Späthandel drückten die Kursabschläge an den US-Börsen auch in Europa auf die Kurse.
Mit vorgelegten Geschäftszahlen rückten in Wien Strabag und Do&Co ins Blickfeld. Nach den bereits veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen gab es keine Überraschungen hinsichtlich Produktionsmenge und Marge, beschrieben die Analysten der Erste Group das Zahlenwerk. Die Experten bewerteten die Zahlen aber als starken Jahresstart, da der Auftragsbestand nahe am bisherigen Höchststand liegt und die positiven Aussichten für 2026 die Erwartungen übertreffen. Die Strabag-Aktie reagierte dennoch mit minus 4,3 Prozent.
Do&Co-Anteilsscheine zogen starke 5,8 Prozent hoch. Der Wiener Cateringkonzern hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 sowohl Umsatz als auch Gewinn gesteigert. Laut Erste Group verfehlte der Umsatzausweis die Prognosen, der Nettogewinn überraschte aber positiv.
Von Analystenseite meldete sich zudem die Deutsche Bank und erhöhte
ihr Kursziel für die Voestalpine
Für die Bawag
Im international schwachen Technologiebereich rutschten
AT&S-Anteilsscheine 5,8 Prozent ab. Tiefrot präsentierte sich auch
die Verbund-Aktie. Die Titel des Energieversorgers büßten 3,1
Prozent ein. Unter den schwergewichteten Banken gaben Raiffeisen
Bank International
ISIN AT0000999982
AXC0295 2026-02-12/18:23
Relevante Links: voestalpine AG, BAWAG Group AG, Raiffeisen Bank International AG