Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Zuwächsen / Impulsarmer Handel
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag mit Kursgewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 2 Basispunkte auf 3,07 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 29 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,10 Prozent auf 128,82 Punkte.
Aus der Eurozone kamen kaum Impulse für den Anleihemarkt. In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche zwar gesunken. Analysten hatten jedoch einen deutlicheren Rückgang erwartet. Am Mittwoch hatte der überraschend starke US-Arbeitsmarktbericht für Jänner die Zinssenkungserwartungen in den USA noch gedämpft. Die Auswirkungen auf den europäischen Anleihemarkt hielten sich jedoch in Grenzen. Die Rentenmärkte zeigten sich angesichts eher belastender Konjunkturdaten überraschend robust, schrieb Analyst Christian Lenk von der DZ Bank.
Anleger blicken bereits auf den Freitag. Dann werden Inflationsdaten aus den USA erwartet, die ebenfalls Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs der Notenbank Fed liefern dürften. Analysten erwarten im Jänner einen Rückgang der Teuerung im Jahresvergleich auf 2,5 Prozent. Damit würde sich die Inflation der Zielmarke der US-Währungshüter von 2 Prozent annähern.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,08 2,09 -0,01 1 5 Jahre 2,52 2,54 -0,02 15 10 Jahre 3,07 3,09 -0,02 29 30 Jahre 3,76 3,77 -0,02 31
ste/sto