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Tötung und Suizid in Tirol: Offenbar keine Gewalteinwirkung

Kitzbühel/Innsbruck - Im Fall der am Dienstag in einer Wohnung in Kitzbühel aufgefundenen Leichen einer 48-Jährigen und ihres fünfjährigen Sohnes hat die bei dem Buben durchgeführte Obduktion noch keinen Aufschluss darüber gegeben, auf welche Art und Weise er getötet wurde. Es seien "keine sichtbaren Zeichen einer Gewalteinwirkung" festgestellt worden, teilte das Landeskriminalamt am Mittwoch mit. Nun seien "weitere histologische und toxikologische Untersuchungen" erforderlich.

Verteidiger im Wöginger-Prozess wollen Freisprüche

Linz - Nachdem das Oberlandesgericht (OLG) Linz die Diversion gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte in der "Postenschacher-Affäre" gekippt hat, wurde der Prozess am Mittwoch fortgesetzt. Wöginger soll 2017 beim damaligen Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, interveniert haben, damit ein ÖVP-Bürgermeister einen Leitungsposten erhält. Am ersten Tag standen nur die Eröffnungsplädoyers am Programm, zu Mittag war der Prozesstag bereits beendet.

Nach Grönland-Streit: NATO startet Arktis-Einsatz

Brüssel - Die NATO erhöht ihre Militärpräsenz in der Arktis, um zur weiteren Entschärfung des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikts beizutragen. Wie Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich ankündigte, hat die Allianz dazu ihren Einsatz namens "Arctic Sentry" (deutsch etwa: Wächter der Arktis) gestartet. Ziel sei es, eines der strategisch bedeutendsten und zugleich klimatisch herausforderndsten Gebiete abzusichern, erklärte der US-General.

Pilnacek-U-Ausschuss hat Vertraute im Fokus

Wien - Der Untersuchungsausschuss zu den Ermittlungen zur Causa Pilnacek ist am Mittwoch mit der Befragung der Mitbewohnerin der Freundin des Ex-Justiz-Sektionschefs weitergegangen. Im Fokus standen dabei vor allem die Kontakte der Auskunftsperson nach dem Tod Christian Pilnaceks mit ihrem damaligen Arbeitgeber Wolfgang Sobotka (ÖVP) und Bundespolizeidirektor Michael Takacs. Die Frau revidierte mehrere Aussagen, die sie bei Gesprächen getätigt hatte.

Europol beschlagnahmte 1,2 Milliarden Euro Falschgeld

Den Haag/Wien - Internationale Fahnder haben nach Angaben von Europol Falschgeld in Höhe von 1,2 Milliarden Euro sichergestellt. Bei einer mehrmonatigen Aktion, wobei die dritte und operative Phase unter der Leitung Österreichs stattfand, wurden in 18 Ländern Pakete mit gefälschten Banknoten und Münzen abgefangen, teilte die europäische Polizeibehörde am Mittwoch in Den Haag mit. Die Fälschungen hätten in der EU in Umlauf gebracht werden sollen.

Glücklicher Ausgang von Flugzeugcrash in Somalia

Mogadischu - Ein Flugzeug mit 55 Menschen an Bord ist am Flughafen Mogadischu in Somalia von der Start- und Landebahn abgekommen und im Indischen Ozean in der Nähe des Ufers gelandet. Alle Passagiere und Crewmitglieder überlebten den Crash, bei dem die Maschine vom Typ Fokker stark beschädigt wurde. Nach Angaben der somalischen Luftfahrtbehörde war auch am Mittwoch noch unklar, wie es zu dem Zwischenfall am Vortag kam.

Klimakrise verstärkte laut Studie Waldbrände

Buenos Aires - Der menschengemachte Klimawandel hat laut einer Studie die Bedingungen verstärkt, die zu den jüngsten tödlichen Waldbränden in Chile und Argentinien führten. Wie die internationale Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) am Mittwoch erklärte, hat die globale Erwärmung die während der Brände aufgetretenen Wetterbedingungen "etwa 2,5 bis drei Mal wahrscheinlicher" gemacht. In Chile waren durch die Waldbrände Mitte Jänner mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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