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Ölpreise halten Gewinne - Iran-Spannungen contra Öl-Lagerbestände

Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Gewinne vom Wochenstart behauptet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 69,19 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Dienstag und wieder im Bereich des Hochs vom Montagabend. Seit Ende 2025 verteuerte sich Brent-Öl wegen der Lage im Iran um knapp 14 Prozent. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg am Mittwoch im frühen Handel um 41 Cent auf 64,37 Dollar.

Die Öl-Notierungen werden in dieser Woche wieder stark durch die Irankrise bestimmt. Die neuesten Nachrichten zum Konflikt mit den USA bringen keine Entspannung. So soll US-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge erwägen, einen weiteren Flugzeugträger in die Region zu senden. "Wir haben eine Flotte, die unterwegs ist, und eine weitere könnte folgen", zitierte das Onlineportal "Axios" aus einem Interview mit dem Republikaner.

Kaum Einfluss auf die Preise haben laut Händlern neueste Daten zu den US-Lagerbeständen. Die "American Petroleum Industry" (API) hatte gestern berichtet, dass die Lagerbestände um 13,4 Millionen Barrel Öl vergangene Woche angestiegen seien. Sollten die offiziellen Daten dies heute bestätigen, wäre es der größte Anstieg seit November 2023.

Normalerweise würden solche Daten die Preise belasten, hieß es von Händler. Der Markt scheine die Lagerdaten aktuell zu ignorieren, meint etwa Rohstoffanalyst Kim Kwangrae von Samsung Futures in Seoul./stk/zb

AXC0038 2026-02-11/07:30

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