Der Verpackungsspezialist Gerresheimer
hat weiter mit Fehlern in der Bilanzierung
vergangener Geschäftsjahre zu kämpfen. Die ursprünglich für den 26.
Februar geplante Veröffentlichung des Jahres- und des
Konzernabschlusses 2025 wird deshalb verschoben, wie das im SDax
gelistete Unternehmen am späten Dienstagabend in
Düsseldorf mitteilte. Das Unternehmen habe aufgrund interner
Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere
Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur
Erfassung von Umsatzerlösen und Bilanzierung in den Geschäftsjahren
2024 und 2025 beauftragt.
Nach bisherigen Erkenntnissen hätten einzelne Mitarbeitende gegen
interne Richtlinien und Bilanzierungsvorschriften verstoßen. Die
daraus resultierenden Korrekturen im Konzernabschluss betreffen
demnach im Wesentlichen die Erfassung von Umsatzerlösen und die
Bilanzierung und Bewertung von Vorräten. Der Konzern prüfe weiter
Ursachen und Verantwortlichkeiten und habe bereits erste personelle
und organisatorische Konsequenzen gezogen./he/zb