Ferrari schneidet besser ab als gedacht - Aktie zieht deutlich an
Der Luxussportwagenbauer Ferrari
hat im Schlussquartal deutlich mehr Gewinn
erwirtschaftet als von Experten erwartet. So kletterte das Ergebnis
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 9 Prozent auf 700
Millionen Euro, wie die Italiener am Dienstag in Maranello
mitteilten. Analysten hatten im Schnitt nur mit 662 Millionen
gerechnet. Auch im laufenden Jahr dürfte der Schwung anhalten. Dann
sollen es im Gesamtjahr mindestens 2,93 Milliarden operatives
Ergebnis sein. Das wäre ein Plus von fast sechs Prozent und auch
etwas mehr als die durchschnittliche Schätzung von Fachleuten. Die
Aktie zog in Mailand nach der Mitteilung um 7,4 Prozent auf gut 302
Euro an.
Der Umsatz legte im vierten Quartal um 4 Prozent auf 1,8 Milliarden
Euro zu, obwohl Ferrari wegen Rückgängen in Amerika und China mit
3.152 Autos 173 Fahrzeuge weniger auslieferte als ein Jahr zuvor.
Zwar nahm der Konzern auch mit verkauften Autos mehr ein, vor allem
aber gaben höhere Sponsoreneinnahmen und ein besseres Abschneiden
des Formel-1-Rennsportteams Schub. Unterm Strich lag der Gewinn
allerdings mit 381 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr wegen
höherer Steuern und eines verschlechterten
Finanzergebnisses./men/err/jha/