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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX bei minus 0,07 Prozent / ams-Osram nach Zahlen gefragt

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Nach dem Rekordhoch vom Montag fand sich der heimische ATX am Dienstagvormittag leicht im Minus. Der Leitindex der Wiener Börse notierte bei minus 0,07 Prozent bei 5750 Punkten. Der ATX Prime gab leichte 0,19 Prozent auf 2.856 Einheiten ab. An den europäischen Börsen gab es zum Start ein uneinheitliches Bild.

Bei den Investoren rückte der heimische Elektronikkonzerns ams-Osram, der an der schweizerischen Börse notiert ist, in den Fokus. Das Unternehmen kündigte am Dienstag ein neues Sparprogramm an: Unter dem Titel "Simplify" sollen bis 2028 weitere 200 Mio. Euro eingespart werden. ams-Osram hat das Geschäftsjahr 2025 erneut mit roten Zahlen abgeschlossen, den Verlust aber massiv eingedämmt. Analysten der UBS sehen erwarten ein weiters Übergangsjahr, auch wenn die Ankündigung zusätzlicher Kosteneinsparungen wahrscheinlich positiv aufgenommen wird. Die Anleger dankten es mit einem Zuwachs der Aktie von 9,4 Prozent.

Industriewerte zeigte sich heute uneinheitlich. An der Spitze des ATX Prime-Segment lagen am Vormittag Mayr-Melnhof, Lenzing und Wienerberger mit plus 2,5 Prozent, plus 2,2 bzw. ebenfalls 2,2 Prozent. Aber auch am anderen Ende fand sich mit Polytec mit minus 8,1 Prozent ein Industriepapier. Ebenso gab das Schwergewicht voestalpine 0,8 Prozent ab.

Für Österreich meldet das Wifo, dass die Industriekonjunktur weiter schwach bleibt, obwohl die zweijährige Rezessionsphase vorbei ist. In der schwächelnden Industrie hat sich die Stimmung laut Wifo-Konjunkturtest vom Jänner nach dreimaliger leichter Besserung zuletzt sogar wieder eingetrübt. Grund sei die schwache Nachfrage nach heimischen Exportgütern, die auch von US-Zöllen gedämpft wird. Erholungssignale kommen indes vom Arbeitsmarkt.

International liegt heute der Fokus vor allem auf dem Daten zum US-Einzelhandelsumsatz im Dezember. Der Arbeitskostenindex des vierten Quartals wird dagegen wohl kaum für Markteinfluss sorgen, meinen die Experten der Helaba.

moe/mik

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