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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Bekannter Rechtsextremist zu bedingter Haft verurteilt

Wien - Ein bekannter Rechtsextremist ist am Montag von einem Geschworenengericht in Wien wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu 18 Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Die Entscheidung der acht Geschworenen fiel in vier der fünf Anklagepunkte einstimmig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. In der Wohnung des Mannes waren bei einer Hausdurchsuchung im Rahmen von Ermittlungen gegen die "Sächsische Separatisten" NS-Devotionalien gefunden worden.

Mehrere Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine

Kiew (Kyjiw) - Bei massiven russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf die Ukraine sind in der Nacht auf Montag nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. In der Stadt Bohoduchiw in der östlichen Region Charkiw starben eine Mutter und ihr zehnjähriger Sohn, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. In der Hafenstadt Odessa im Süden kam ein Mensch ums Leben, in der nördlichen Region Tschernihiw wurde ein 71-jähriger Mann getötet.

Moskau kritisiert US-Vorgehen bei Ukraine-Verhandlungen

Moskau - Bei den Verhandlungen, die den russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beenden sollen, hat Moskaus Außenminister Sergej Lawrow den USA indirekt Wortbruch vorgeworfen. Russlands Machthaber Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump hätten sich bei ihrem Treffen in Alaska im August auf Prinzipien für eine Lösung geeinigt, die Washington nun aber ablehne, beklagte Lawrow in einem am Montag auf der Seite des Ministeriums veröffentlichten Interview mit dem Portal Brics TV.

Auch Opernballgast "Nanny" Fran Drescher in Wien gelandet

Wien - Die beiden Superstars des Wiener Opernballs sind angekommen: Nach der US-Schauspielerin Sharon Stone ist am Montag auch "The Nanny" Fran Drescher samt ihrem Ex-Mann Peter Marc Jacobson am Flughafen Schwechat gelandet. Die Schauspielerin wird am Donnerstag in der Loge der Lugner City Platz nehmen. "Es ist mir eine besondere Freude, unsere Gäste persönlich in Wien begrüßen zu dürfen. Ich freue mich sehr auf die kommenden gemeinsamen Tage", sagte Jacqueline Lugner.

14 Verletzte bei Auffahrunfall zweier Straßenbahnen in Wien

Wien - Bei einem Auffahrunfall von zwei Straßenbahnen beim Bahnhof Wien-Floridsdorf sind am Montagvormittag 14 Personen leicht verletzt worden. Das gab die Polizei am Nachmittag bekannt. Zuvor war von 13 Verletzten berichtet worden. Die Betroffenen erlitten Prellungen und Abschürfungen und wurden in Spitäler eingeliefert, berichtete Corina Had, Sprecherin der Berufsrettung. Die Unfallursache ist laut Wiener Linien unklar und wird vom Verkehrsunfallkommando der Polizei untersucht.

Fast zu Tode missbrauchte 26-Jährige nun in stabilem Zustand

Wien - Nach dem Fund einer dehydrierten und mutmaßlich fast zu Tode missbrauchten Frau in einer Wohnung in Wien-Landstraße am Donnerstagnachmittag hat sich ihr Zustand mittlerweile stabilisiert. Wie eine Sprecherin des Wiener Gesundheitsverbund am Montagvormittag auf APA-Anfrage mitteilte, befinde sich die 26-Jährige jedoch weiterhin auf einer Intensivstation in einem Krankenhaus. Das Landeskriminalamt ermittelt indes weiter wegen Verdacht auf eine schwere Gewalttat.

EU-Kommission mahnt Meta wegen KI-Diensten auf WhatsApp ab

Brüssel/Menlo Park - Die Europäische Kommission droht dem US-amerikanischen WhatsApp-Konzern Meta wegen der künstlichen Intelligenz (KI) in der App mit einstweiligen Zwangsmaßnahmen. Nach den vorläufigen Ergebnissen einer Untersuchung verstößt der US-Konzern gegen Wettbewerbsrecht, weil er konkurrierenden Anbietern von KI keinen Zugang zu dem Messenger-Dienst gewährt, wie die Brüsseler Behörde am Montag mitteilte.

Justizwachebeamtin wegen Schmuggels vor Gericht

Graz - Eine Justizwachebeamtin der Grazer Karlau hat sich am Montag wegen des Schmuggels von Mobiltelefonen, Drogen und anderen illegalen Gegenständen verantworten müssen. Die Frau soll von Mai 2022 bis Jänner 2024 zumindest 79 Handys und rund 500 Gramm Cannabiskraut sowie geringere Mengen Kokain in die Haftanstalt geschleust haben. Sie erhielt dafür Geld von Insassen, die die Schmuggelware großteils im Gefängnis weiterverkauften. Sie gestand zum Prozessauftakt alles.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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