Linnemann zurückhaltend bei SPD-Vorschlag zu Gesundheit
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann reagiert zurückhaltend auf den SPD-Vorschlag zu einer Gesundheitsabgabe auf Miet- und Kapitaleinkünfte. Linnemann sagte in Berlin, er halte von dem Vorschlag "nicht viel". Die soziale Marktwirtschaft lebe von der Eigentumsbildung. Er halte eine neue Abgabe nicht für den richtigen Weg. Das sei aus seiner Sicht Mehrheitsmeinung in der Union und auch Meinung des Parteivorsitzenden, Bundeskanzler Friedrich Merz.
Die SPD dürfe aber durchaus Vorschläge machen, die die "SPD-pur"-Meinung enthielten. Das mache die Union auch, fügte Linnemann hinzu.
Die SPD will die Finanzierung von Gesundheit und Pflege neu organisieren und perspektivisch alle Einkommensarten einbeziehen. Das wäre gerechter, argumentieren die Sozialdemokraten. Neben Löhnen und Gehältern würden dann zum Beispiel auch Einkünfte aus Vermietungen oder Kapitalerträge wie Aktiengewinne und Zinsen berücksichtigt./hoe/DP/jha
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