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Wiener Börse (Mittag) - ATX gewinnt 0,69 Prozent / Sentix-Investorenvertrauen stark verbessert - Bankenwerte gut gesucht

Der Wiener Aktienmarkt hat am Montag seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Zu Mittag notierte der ATX mit einem Plus von 0,69 Prozent bei 5.704,35 Punkten. Der ATX Prime stieg um 0,67 Prozent auf 2.832,60 Zähler. An den europäischen Leitbörsen zeigte sich ein uneinheitliches Bild.

Die neue Woche begann mit dem Sentix-Investorenvertrauen in der Eurozone. Dabei verbesserte sich die Bewertung der konjunkturellen Entwicklung durch Finanzmarktexperten überraschend stark. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg im Februar um 6 Punkte auf plus 4,2 Punkte, wie Sentix am Montag in Limburg mitteilte. Die ist der höchste Wert seit dem vergangenen Juli und deutlich besser als von Analysten gedacht. Diese hatten nach dem leicht negativen Wert im Jänner 0,0 Punkte erwartet. Sentix sprach von einem weiteren Silberstreif am Horizont und urteilte: "Eine Aufschwungphase dürfte damit begonnen haben."

Unternehmensseitig steht am Montag wenig am Programm. Die Analysten der Berenberg Bank bestätigten ihre Kaufempfehlung "Buy" und das Kursziel von 250 Euro für die Aktien der heimischen Do&Co. "Die Positionierung als Premiumanbieter in ihren Endmärkten hat sich für das Unternehmen bewährt, und wir gehen davon aus, dass dies auch weiterhin so bleiben wird.", sagte der Analyst Christoph Greulich. Die Werte von Do&Co fielen um 0,40 Prozent auf 197,80 Euro.

Die Kapsch TrafficCom erhielt den Zuschlag für die Errichtung eines Satellitenmautsystems in Litauen. Das Auftragsvolumen beziffert das österreichische Unternehmen mit 13,4 Mio. Euro. Es handelt sich dabei um ein Mautsystem für Lkw mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen, wobei die Mautabwicklung über eine Smartphone-App vorgesehen ist und sich nach der tatsächlich zurückgelegten Strecke richtet, teilte Kapsch TrafficCom am Montag mit. Die Erste Group Research gaben das Kursziel 7 Euro bei "Halten" für die Aktien von Kapsch TrafficCom aus - sie lagen zu Mittag unverändert bei 6 Euro.

Gut gesucht waren zu Mittag im Sog der Ankündigung der UniCredit, Milliardensummen an ihre Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten, auch andere Bankwerte. Raiffeisen Bank International (RBI) gewann 2,24 Prozent, die Erste Group 1,50 Prozent. Die BAWAG stieg um 1,17 Prozent. Deutlich im Plus zeigten sich auch die Werte von RHI Magnesita (3,68 Prozent) und von Zumtobel (2,64 Prozent).

Am unteren Ende standen hingegen Werte der Addiko Bank mit einem Minus von 2,26 Prozent. CPI Europe gab um 1,56 Prozent nach, Telekom Austria um 1,26 Prozent. Die Aktien der OMV verloren 0,58 Prozent.

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