APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
NEOS weiter gegen Wehrpflicht-Volksbefragung
Wien - Trotz der von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) weiter forcierten Volksbefragung zur Verlängerung der Wehrpflicht bleiben die NEOS bei einem Nein zu einem solchen Instrument. "Die BürgerInnen erwarten sich zu Recht, dass die gewählte Politik Verantwortung übernimmt und Entscheidungen im Sinne der Menschen in Österreich und im Sinne der Republik trifft", so Generalsekretär Douglas Hoyos auf X. Dafür würden Politikerinnen und Politiker schließlich entlohnt.
Wieder Alarm in Portugal und Spanien wegen Sturmtiefs
Lissabon/Sevilla - In Teilen Portugals und in Südspanien haben die Behörden angesichts eines weiteren Sturmtiefs die zweithöchste Unwetterwarnstufe Orange ausgelöst. Grund waren Starkregen, Orkanböen und hohe Wellen an den Küsten. Das Atlantiktief "Marta" traf am Morgen auf Portugal und machte sich anschließend auch in Spanien vor allem in Andalusien und Extremadura bemerkbar.
Russische Angriffswelle - Großteil der Ukraine ohne Strom
Kiew (Kyjiw) - Ein groß angelegter Angriff der russischen Streitkräfte auf die ukrainische Energieinfrastruktur hat Samstagfrüh nach Angaben des staatlichen Netzbetreibers in weiten Teilen der Ukraine Stromausfälle verursacht. Infolge der Schäden durch den "massiven Angriff" sei am Morgen in den meisten Regionen der Strom abgeschaltet worden, erklärte der Netzbetreiber Ukrenergo im Onlinedienst Telegram. Die Angriffe hielten zunächst noch an.
Ratingagentur bewertet Österreich weiter stabil
Wien - Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit Österreichs bei AA+/A-1+ belassen und wie auch im Vorjahr den Ausblick auf "stabil" gesetzt. Man erwarte eine schrittweise Budgetkonsolidierung in den kommenden Jahren, teilte die Agentur mit. Wirtschaftlich gehe die längere Rezessionsphase zwar zu Ende - die Agentur geht aber nur von einer bescheidenen Erholung mit realen BIP-Wachstumsraten von etwas über einem Prozent bis 2029 aus.
Junge Frau von Familie für Zwangsprostitution entführt
Wien/Schwechat - Eine junge Frau ist in der Nacht auf Samstag in Wien-Meidling von Familienmitgliedern entführt worden. Die 21-jährige Rumänin wurde in ein Auto gezerrt, um sie zurück in ihre Heimat zu bringen, wo sie zur Prostitution gezwungen werden sollte. In Schwechat (Bezirk Bruck a.d. Leitha) befreiten Polizisten die Frau aus dem Pkw. Die 25-jährige Schwester, der 18-jährige Bruder sowie der 27-jährige Schwager wurden festgenommen. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt.
Großvater schoss in Oberösterreich auf Enkelin
Lengau/Salzburg - Ein 82-jähriger Mann hat am Freitag in Lengau (Bezirk Braunau) auf seine 30-jährige Enkelin geschossen und dann Suizid begangen. Die Großmutter der Frau wurde Zeugin der Tat und rief die Rettung. Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen ins Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Eine Auseinandersetzung vor dem Schuss gab es laut Polizei nicht. Wie die Großmutter in ihrer Einvernahme sagte, könnte ein Streit um einen kleinen Geldbetrag Auslöser für die Bluttat gewesen sein.
Keine Befragung von lebensgefährlich verletzter Frau in Wien
Wien - Die Frau, die am Donnerstag mit massiven Verletzungen in einer Wohnung in Wien-Landstraße aufgefunden worden ist, ist weiterhin nicht vernehmungsfähig. Das wird wahrscheinlich aufgrund ihres Gesundheitszustandes längere Zeit nicht möglich sein, hieß es vonseiten der Polizei. Derzeit wird das Umfeld der 26-Jährigen durchleuchtet. Die Frau befand sich am Samstag unverändert in einem lebensbedrohlichen Zustand, so der Wiener Gesundheitsverbund zur APA.
UNO-Generalsekretär lancierte Olympia-Friedensappell
Mailand/Cortina d'Ampezzo - UNO-Generalsekretär António Guterres hat zur Eröffnung der Winterspiele in Italien an den Geist des Olympischen Friedens appelliert. "Der einzige Kampf zwischen Nationen sollte auf dem Sportplatz stattfinden, nicht auf dem Schlachtfeld", mahnte Guterres in seiner am Freitag verbreiteten Botschaft. Er rief Konfliktparteien laut Kathpress zudem zu einer Waffenruhe auf. "Lasst uns gemeinsam streben - nach Gold, ja, aber noch mehr nach Frieden", sagte Guterres.
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red