APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Krisengespräche zwischen Iran und USA laufen
Maskat/Washington/Teheran - Im Oman haben am Freitag inmitten erhöhter Spannungen indirekte Verhandlungen zu mehreren Themen zwischen dem Iran und den USA begonnen, meldete die iranische Nachrichtenagentur SNN. Die Beratungen finden in Maskat mit Irans Außenminister Abbas Araqchi, dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, als Akteuren statt. Die Positionen der beiden Staaten etwa zum iranischen Atom- und Raketenprogramm liegen weit auseinander.
26-Jährige nach schwerer Gewalttat in Wien in Lebensgefahr
Wien - Im Zuge einer Wohnungsöffnung in Wien-Landstraße haben Einsatzkräfte am Donnerstagmittag eine Frau mit massiven Verletzungen vorgefunden. Die Berufsrettung brachte die 26-Jährige umgehend in ein Spital. Ärzte stellten dort Hinweise auf schwere Gewalt fest, auch ein Sexualdelikt werde nicht ausgeschlossen, berichtete die Landespolizeidirektion. Die Frau befindet sich derzeit in Lebensgefahr auf einer Intensivstation, teilte der Wiener Gesundheitsverbund der APA am Freitag mit.
Blitzeis: Berliner Flughafen nahm Betrieb wieder auf
Berlin - Der Flugbetrieb am Airport Berlin ist am Freitag wieder angelaufen. Gegen Mittag hoben die ersten Maschinen ab, wie ein Sprecher sagte. Offiziell wurde der Flugbetrieb um 12.00 Uhr freigegeben. Gegen 13.00 Uhr startete die erste Maschine in Richtung Amsterdam. Schritt für Schritt soll nun der Betrieb hochgefahren werden. Passagiere müssten sich aber weiterhin auf Verspätungen und Ausfälle einstellen, so der Sprecher.
Mindestens 31 Tote bei Anschlag in Islamabad
Islamabad - Bei einem Anschlag in Pakistan sind mindestens 31 Menschen getötet worden. Weitere rund 170 Menschen seien bei dem Attentat beim Freitagsgebet in einem Vorort der pakistanischen Hauptstadt Islamabad verletzt worden, sagte ein lokaler Behördenvertreter. Polizeiangaben nach handelte es sich um einen Selbstmordanschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus. Trotz der großen Gewalt in Pakistans Grenzregionen gelten Anschläge in den Metropolen als selten.
Russischer Außenminister will bei OSZE "Ordnung" schaffen
Moskau - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Freitag nach einem Treffen mit seinem Schweizer Kollegen Ignazio Cassis den Zustand der in Wien ansässigen Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit, an dem Moskau selbst gewichtigen Anteil hat, kritisiert und Reformen gefordert: Man müsse in der OSZE "Ordnung schaffen". Cassis war als amtierender OSZE-Vorsitzender nach Moskau gereist, um über Wege zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen.
Zwei Jahre Haft nach Drohung mit Geiselnahme in ÖBB-Railjet
Wien/Salzburg - Ein 31-jähriger Mann, der Anfang November in einem Railjet der ÖBB zwei weiblichen Reisenden mit einer Geiselnahme gedroht und die beiden Vorarlbergerinnen in Furcht und Unruhe versetzt hatte, ist am Freitag am Wiener Landesgericht wegen einer Reihe an Delikten zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Der Lette war damit ebenso einverstanden wie die Staatsanwältin. Das Urteil ist damit rechtskräftig.
Kocher: Inflation bei 2 Prozent, Euro als "sicherer Hafen"
Wien - Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher sieht die Inflation in Österreich deutlich auf dem Rückzug und kündigt eine Senkung der OeNB-Prognose an. Die am Mittwoch veröffentlichte Schnellschätzung von 2,0 Prozent für den Jänner habe "positiv überrascht", sagte Kocher am Freitag im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien. Neben der Teuerung äußerte sich der Notenbank-Chef auch zur neuen Stärke des Euro, den Plänen für das digitale Zentralbankgeld und den heimischen Goldreserven.
Weiterhin Hochwassergefahr in Spanien und Portugal
Madrid/Lissabon - Trotz nachlassender Regenfälle nach dem Unwetter "Leonardo" bleibt die Lage in Spanien und Portugal angespannt: Überschwemmungen, Hochwasser führende Flüsse und volle Stauseen gaben Einwohnern und Behörden am Freitag weiter Anlass zur Sorge. In der südspanischen Region Andalusien waren noch rund 8.000 Menschen aus ihren Häusern evakuiert, darunter allein 1.500 aus dem Gebirgsort Grazalema. Und ab Samstag wird in der Region das Tief "Marta" mit heftigen Regenfällen erwartet.
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red