Aktien New York Ausblick: Keine Tech-Erholung - Eli Lilly steigen kräftig
Mit Blick auf den Technologiesektor dürften
sich die Investoren an den US-Börsen am Mittwoch zurückhalten. Der
Nasdaq 100 Index, der am Vortag deutlich gefallen
war, dürfte sich zum Handelsbeginn zwar stabilisieren, eine Erholung
deutet sich jedoch nicht an. Gut eine Stunde vor Börsenbeginn wird
das Tech-Börsenbarometer vom Broker IG mit 25.310 Punkten leicht im
Minus erwartet. Der Leitindex Dow Jones Industrial
dürfte mit 49.350 Zählern moderat zulegen.
Die Welle der Quartalsbilanzen nimmt immer mehr Fahrt auf und dürfte
das Geschehen bestimmen. Aktien von Eli Lilly
verteuerten sich vorbörslich um fast 10 Prozent. Der Pharmakonzern
übertraf mit der Umsatzprognose für 2026 die Markterwartungen
deutlich. Die Aktie steht auch deshalb im Fokus, weil der dänische
Kontrahent Novo Nordisk am Vorabend mit seiner
Umsatzprognose herb enttäuschte.
Papiere von AMD sackten vorbörslich um 9 Prozent ab.
Die Aussagen des Halbleiterherstellers zum Segment Client seien von
Vorsicht geprägt, schrieb Analyst Tom O'Malley von der Barclays
Bank. Hierbei handelt es sich um Hardware für Desktop-PCs und
Notebooks.
Aktien von Amgen verloren vorbörslich 1,8 Prozent.
Das Biotechnologie-Unternehmen dürfte in diesem Jahr die
Kapitalausgaben erhöhen, um die Markteinführung des Mittels Maritide
gegen Adipositas und Diabetes anzukurbeln. Papiere von Abbvie
legten dagegen um ein Prozent zu, hier übertraf die
Gewinnprognose für 2026 die Konsensschätzung von Analysten.
Sehr gut kam bei Anlegern die Umsatzprognose von Super Micro an, die
Aktien schnellten vorbörslich um 8,5 Prozent nach oben. Der
Hersteller von Computern für Rechenzentren will im laufenden Quartal
mindestens ein Fünftel mehr Umsatz erzielen als am Markt erwartet
wird.
Derweil reißt die Serie von Übernahmen und Fusionen in der
Chip-Branche nicht ab. Texas Instruments übernimmt
den texanischen Halbleiterhersteller Silicon Labs für
7,5 Milliarden US-Dollar. Das ließ dessen Kurs vorbörslich um mehr
als 50 Prozent nach oben schnellen. Texas Instruments gaben indes
vorbörslich um knapp 4 Prozent nach./bek/jha/