APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
NATO-Generalsekretär Rutte zu Besuch in Kiew
Brüssel/Kiew (Kyjiw) - NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen. Wie ein am Dienstag von Selenskyj veröffentlichtes Video zeigte, legten Rutte und Selenskyj Blumen an einem Mahnmal in Kiew nieder, das an die während des russischen Angriffskrieges getöteten ukrainischen Soldaten erinnert.
Kiew wirft Moskau versuchten "winterlichen Völkermord" vor
Kiew (Kyjiw) - Nach einer begrenzten Waffenruhe hat Russland die Energieinfrastruktur der Ukraine erneut massiv angegriffen. Moskau habe ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen gegen Hochhäuser und Heizkraftwerke eingesetzt, schrieb Energieminister Denys Schmyhal bei Telegram. Er sprach vom "Versuch eines winterlichen Völkermords". Es habe sich ausschließlich um zivile Ziele gehandelt. Hunderttausende Familien seien gezielt in strengster winterlicher Kälte zurückgelassen worden.
Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit steht vor Gericht
Oslo - Zum Start der Gerichtsverhandlung am Dienstag hat der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) die schwersten Vorwürfe gegen ihn bestritten. Marius Borg Høiby antwortete leise mit "Nein" auf die Frage, ob er die Strafschuld wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs mehrerer Frauen einräume. Er bestreitet außerdem, die mutmaßlichen Opfer während der Taten gefilmt zu haben.
Verbotene Pestizide in Import-Lebensmitteln nachgewiesen
Wien/EU-weit/Brüssel - Für über 250 Pestizide gilt ein EU-Verbot, weil sie als zu gefährlich für Mensch und Umwelt gelten, doch über importierte Lebensmittel landen sie trotzdem wieder bei österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten. Davor warnt ein Report der NGO Foodwatch, der sich auf EFSA-Pestizid-Monitoringdaten aus dem Jahr 2023 beruft. Über 19 Prozent der unverarbeiteten pflanzlichen Lebensmittel waren demnach Träger derartiger Pestizide, besonders belastet waren Bananen.
Österreicherin Weigand zur UNO-Koordinatorin im Iran ernannt
Teheran/New York/Österreich - Die Österreicherin Christine Weigand ist von UNO-Generalsekretär António Guterres mit Anfang Februar zur Koordinatorin der Vereinten Nationen im Iran ernannt worden. Das teilte die Pressestelle der Vereinten Nationen am Montag (Ortszeit) mit. Weigand war zuvor jahrelang für das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF tätig gewesen, zuletzt als Repräsentantin in Armenien. Bereits zwischen 2015 und 2019 hatte sie im Rahmen ihrer Tätigkeit für die UNICEF im Iran gelebt.
Frank Stronach wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht
Wien/Aurora - Der österreichisch-kanadische Gründer des Autozulieferers Magna, Frank Stronach, steht am Dienstag in Toronto wegen ihm vorgeworfenen sexuellen Übergriffen vor Gericht. Es ist der erste von zwei Prozessen denen sich der 93-jährige Steirer heuer stellen muss. Laut mehreren kanadischen Medien erhoben insgesamt dreizehn Frauen Vorwürfe gegen Stronach. Dieser weist die Vorwürfe von sich und sagt sich unschuldig.
US-Repräsentantenhaus soll Shutdown beenden
Washington - Das US-Repräsentantenhaus soll am Dienstag über einen Haushaltsentwurf abstimmen, um damit die seit Samstag andauernde Teil-Haushaltssperre zu beenden. Am Montagabend (Ortszeit) stimmte der Geschäftsordnungsausschuss des Repräsentantenhauses für den Entwurf und brachte damit die Abstimmung in der gesamten Unterkammer auf den Weg. Hintergrund des Teil-Shutdowns ist der Streit um die Folgen der tödlichen Schüsse auf US-Bürger durch Bundesbedienstete in Minneapolis.
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red