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Devisen (Früh) - Euro bei 1,1856 US-Dollar stabilisiert / Nach Korrektur der Vortage

Der Eurokurs hat sich am Montag nach der Korrektur der Vortage stabilisiert. Im frühen Handel notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1856 US-Dollar und damit etwa so hoch wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1919 US-Dollar festgesetzt.

Vergangenen Dienstag hatte der Euro im Zuge einer breiten Dollarschwäche bei 1,2081 Dollar den höchsten Stand seit 2021 erreicht, bevor eine Gegenbewegung eingesetzt hatte. Diese beschleunigte sich am Freitag, als bekannt wurde, dass mit Kevin Warsh jener Kandidat zum neuen Chef der US-Notenbank ernannt wurde, der in der Vergangenheit lange als geldpolitischer Falke gegolten hatte.

Thu Lan Nguyen, Devisenexpertin bei der Commerzbank, warnt jedoch davor, die geldpolitischen Risiken für den Dollar beiseite zu kehren: "Der US-Präsident hält an seinen Forderungen niedriger Zinsen fest, das hat er oft genug offenkundig gemacht. Daher sollte seine Erwartungshaltung an Warsh klar sein. Mehr noch, auch Warsh wird sich dieser Erwartungshaltung vollkommen bewusst sein und hat sich doch nominieren lassen."

Datenseitig steht am Nachmittag der ISM-Index der US-Industrie auf dem Programm. "Die Vorgaben sind überwiegend freundlich und so wird zumeist mit einer Stimmungsverbesserung gerechnet", erklären die Marktbeobachter der Helaba. Gleichwohl dürfte der Index unter der Wachstumsschwelle bleiben, erwarten die Experten.

spa/rst

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