Wiener Börse (Mittag) - ATX legt dünne 0,15 Prozent zu / Jüngster Rekordkurs beim heimischen Leitindex wird moderat fortgesetzt
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Mittagshandel mit einer freundlichen Tendenz präsentiert. Der ATX verbesserte sich um weitere 0,15 Prozent auf 5.629,24 Einheiten. Der heimischen Leitindex setzte damit seinen jüngsten Rekordkurs gebremst fort. Seit dem Jahresauftakt liegt er damit bereits fast sechs Prozent im Plus.
Auch an den europäischen Leitbörsen ging es im Verlauf überwiegend mit den Aktienkursen weiter nach oben. Nur in Frankfurt musste der DAX wegen des Kurseinbruches der SAP-Aktie ein Minus hinnehmen.
Die US-Notenbank hat die Leitzinsen am Vorabend wie erwartet unverändert belassen. Klare Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Lockerung der Geldpolitik gab es zudem von der Fed nicht. Datenseitig richten sich die Blicke auch am Berichtstag in die USA, dort werden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe publiziert, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar.
Am heimischen Aktienmarkt rückte Bajaj Mobility, vormals Pierer Mobility, mit einer Zahlenvorlage in den Fokus. Die KTM-Mutter hat 2025 zwar fast die Hälfte des Umsatzes verloren, dank Sanierungsgewinnen wird das Unternehmen aber einen Gewinn nach Steuern von 590 Mio. Euro ausweisen. Dabei wurde ein Sanierungsgewinn von 1,19 Mrd. Euro verbucht. Der Umsatz ging um 46 Prozent auf 1 Mrd. Euro zurück. Der operative Gewinn (EBIT) belief sich auf 748 Mio. Euro, nach 1,18 Mrd. Euro Verlust im Jahr davor. Die Bajaj-Titel sanken 0,4 Prozent.
Von Analystenseite haben die Experten der kanadischen Bank RBC ihr Anlagevotum für die OMV-Aktie von "sector-perform" auf "underperform" zurückgenommen. Gleichzeitig wurde das Kursziel für die Titel des Öl-, Gas- und Chemieunternehmens von 50 auf 46 Euro nach unten revidiert. Die OMV-Papiere legten dennoch um 1,4 Prozent auf 50,45 Euro zu.
Unter den schwergewichteten Banken verteuerten sich die Titel der Raiffeisen Bank International um 2,4 Prozent. BAWAG legten 0,5 Prozent zu und die Papiere der Erste Group verbilligten sich um 0,5 Prozent.
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