Österreichische Staatsanleihen im Späthandel richtungslos / Warten auf US-Zinsentscheidung
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Dienstag im Späthandel richtungslos gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe legte um einen Basispunkt auf 3,06 Prozent zu. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 19 Basispunkten.
Der Euro-Bund-Future notierte bei 127,89 auf Vortagesniveau. Zurückhaltung vor dem US-Zinsentscheid zur Wochenmitte prägte das Geschehen. Schwächer als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten aus den USA hinterließen am Anleihemarkt vor diesem Hintergrund kaum Spuren.
Die US-Notenbank Fed wird die Leitzinsen aus Sicht von Experten in dieser Woche zwar aller Voraussicht nach unverändert belassen. Viel wichtiger ist jedoch die immer noch offene Frage nach dem nächsten Fed-Chef. Die Amtszeit von Jerome Powell, der unter starkem Druck von US-Präsident Donald Trump steht, endet im Mai. Als Nachfolger von Powell gehandelt werden unter anderem Rick Rieder, Manager beim Vermögensverwalter Blackrock, und der frühere Notenbanker Kevin Warsh.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,17 2,15 +0,02 7 5 Jahre 2,61 2,62 -0,01 14 10 Jahre 3,06 3,05 +0,01 19 30 Jahre 3,81 3,82 -0,01 32
spa/mik