dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 27.01.2026 - 15.15 Uhr
ROUNUP: Chinesische Fila-Mutter Anta will bei Puma groß einsteigen
HERZOGENAURACH/HONGKONG - Der chinesische Konzern Anta Sports
Products will groß beim deutschen Sportartikelhersteller Puma
einsteigen. Wie die Muttergesellschaft von Marken wie
Atomic, Fila, Jack Wolfskin, Salomon und Wilson am Dienstag in
Hongkong mitteilte, wird sie einen Anteil von 29,06 Prozent an Puma
von der französischen Milliardärsfamilie Pinault für insgesamt rund
1,5 Milliarden Euro erwerben. Behörden und Aktionäre müssten
allerdings noch zustimmen. Am Aktienmarkt kam dies gut an. Die
Puma-Aktie legte im frühen Handel deutlich zu.
ROUNDUP: UnitedHealth geht auf Schrumpfkurs - Erster Umsatzrückgang
seit 1989
EDEN PRAIRIE - Der US-Krankenversicherer Unitedhealth
rechnet nach einer Krise mit dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als
30 Jahren. Das Unternehmen soll weniger Kunden bedienen und weniger
einnehmen, aber mehr Gewinn erwirtschaften. Dazu soll die Zahl der
Versicherten ebenso schrumpfen wie die Präsenz der
Dienstleistungstochter Optum in den USA. Außerdem will das
Management Geschäftsteile im Ausland veräußern, wie der Konzern am
Dienstag in Eden Prairie (US-Bundesstaat Minnesota) mitteilte.
Spartenverkauf beschert Boeing ersten Gewinn seit 2018
ARLINGTON - Der kriselnde Flugzeughersteller Boeing
hat dank eines Spartenverkaufs seinen ersten Jahresgewinn seit 2018
erzielt. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 2,2 Milliarden
US-Dollar nach einem Verlust von 11,8 Milliarden ein Jahr zuvor, wie
der Rivale des weltgrößten Flugzeugbauers Airbus am
Dienstag in Arlington mitteilte. So spülte der bereits angekündigte
Verkauf des Geschäfts mit digitalen Dienstleistungen an die
Software-Investmentfirma Thoma Bravo einen Gewinn von 9,6 Milliarden
Dollar in Boeings Kasse.
ROUNDUP: UPS will 2026 wieder wachsen - Aktie legt zu
ATLANTA - Nach einem Umsatzrückgang im Vorjahr will der
DHL-Konkurrent UPS im laufenden Jahr wieder zulegen.
Um das zu erreichen, treibt der Logistikkonzern seine Pläne voran,
weniger profitable Sendungsmengen aus seinen Geschäften zu
verbannen. Dies betrifft vor allem Amazon als größten
UPS-Kunden. Sowohl die Umsatzprognose, als auch die von UPS im
Schlussquartal erzielten Ergebnisse übertrafen die Markterwartungen.
Die Aktie legte im vorbörslichen US-Handel zu.
ROUNDUP: Auftragsrekord für US-Rüstungshersteller Northrop -
Prognose enttäuscht
FALLS CHURCH - Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman
profitiert ähnlich wie die gesamte Branche von den
global steigenden Rüstungsbudgets. Im vergangenen Jahr zahlte sich
ein neuer Rekordbestand bei den Aufträgen aber noch kaum aus. Auch
die Prognose für 2026 enttäuschte. Im vorbörslichen Handel geriet
die Aktie am Dienstag unter Druck.
US-Autoriese General Motors kauft nach Quartalverlust Aktien zurück
- Kursplus
DETROIT - Der US-Autokonzern General Motors (GM) will
nach einem milliardenschweren Quartalsverlust seine Anleger mit
einem Aktienrückkauf bei Laune halten. Der Rivale von Volkswagen
will neben einer um 20 Prozent auf 18 Cent je Aktie
erhöhten Quartalsdividende bis zu 6 Milliarden US-Dollar für den
Rückkauf eigener Anteile ausgeben, wie das Unternehmen am Dienstag
in Detroit mitteilte.
Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX schneidet besser ab als gedacht
ARLINGTON - Beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX
sind die Geschäfte Ende 2025 deutlich besser gelaufen als gedacht.
So erzielte der konzerneigene Triebwerkshersteller Pratt & Whitney
im vierten Quartal deutlich mehr Umsatz als von Analysten erwartet.
Im laufenden Jahr will RTX-Chef Chris Calio Umsatz und Gewinn des
Konzerns im Tagesgeschäft weiter nach oben treiben. Am Finanzmarkt
kamen die Neuigkeiten gut an: Die RTX-Aktie gewann im vorbörslichen
US-Handel rund drei Prozent an Wert.
ROUNDUP: Deutsche Autohersteller verteidigen Spitzenplatz in Europa
BRÜSSEL/MÜNCHEN - Die deutschen Autohersteller haben ihre
Marktanteile in Europa im vergangenen Jahr mehr als verteidigt.
Zusammen kamen die Konzerne VW , BMW
und Mercedes auf einen Marktanteil von 39,9 Prozent,
wie aus Zahlen des europäischen Herstellerverbands Acea hervorgeht.
Das waren 1,2 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Vor allem VW
baute seinen Marktanteil deutlich aus. Auch BMW legte zu, während
Mercedes stabil blieb.