Wiener Börse startet mit Abgaben - ATX mit minus 0,1 Prozent / Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland enttäuscht - UBS-Analysten bestätigen Wienerberger-Einschätzung
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Die Wiener Börse ist mit Abschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Der heimische Leitindex ATX zeigte sich in der Früh mit 0,1 Prozent bei 5.511 Punkten leicht im Minus. Der ATX Prime gab 0,1 Prozent auf 2.738 Einheiten ab. Zu Wochenschluss ist der heimische Leitindex am Freitag mit minus 0,46 Prozent bei 5.519 Punkten aus dem Handel gegangen. Auch die wichtigsten europäischen Börsen zeigten sich zum Start mit leichten Abgängen.
International lag der Fokus auf Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimas für Deutschland, das enttäuschte. Der Index war gegenüber dem Vormonat unverändert. Experten hatten mit einer Stimmungsaufhellung gerechnet. Am Nachmittag hält außerdem OeNB-Generalgouverneur Martin Kocher eine Rede bei der EZB.
Unternehmensseitig könnte der heimische Ziegelkonzern Wienerberger für Interesse sorgen. Analysten der UBS haben ihr Kaufvotum "Sell" und das Kursziel von 25,00 Euro bestätigt. Nach Einschätzung der Analysten bleibt die kurzfristige Entwicklung insbesondere in Nordamerika herausfordernd, belastet durch den Rückgang im Wohnneubau und möglicherweise durch den Regierungsstillstand. Wienerberger legten am Vormittag aber um 0,21 Prozent auf 28,04 Euro zu.
Auch die weiteren Bauwerte sackten ab. Strabag verloren 1,8 Prozent. Porr verbuchten Abgänge von 3,1 Prozent und waren damit Schlusslicht im ATX Prime-Segment.
Topperformer war die Vienna Insurance Group (VIG) mit plus 1,9 Prozent. Die Versicherer von der UNIQA fanden sich dagegen mit 0,1 Prozent im Minus. Im Plus notierten die schwer gewichteten Geldwerte: BAWAG plus 1,0 Prozent, Erste Group plus 0,6 Prozent und Raiffeisen Bank International plus 0,5 Prozent.
moe/rst
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