Wiener Börse startet mit Abgaben - ATX mit minus 0,1 Prozent / Vermeintliche Ruhe nach Rücknahme der US-Zolldrohung
Die Wiener Börse ist mit Abschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Knapp nach Sitzungsbeginn notierte der Leitindex mit minus 0,1 Prozent bei 5.513 Punkten. Der ATX Prime gab 0,2 Prozent auf 2.734 Einheiten ab. Zu Wochenschluss ist der heimische Leitindex am Freitag mit minus 0,46 Prozent bei 5.519 Punkten aus dem Handel gegangen. Auch die wichtigsten europäischen Börsen zeigten sich zum Start noch uneinheitlich.
Zwar hatte US-Präsident Donald Trump seine angedrohten Strafzölle nach einer Einigung auf ein Grönland-Abkommen vergangene Woche wieder zurückgezogen, geopolitische Risiken bleiben aber bestehen, analysieren Experten das internationale Marktgeschehen. International steht heute die Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimas für Deutschland auf der Agenda. "Es ist mit einer Stimmungsaufhellung zu rechnen, nachdem der Index in den zwei Monaten zuvor überraschend schwach ausgefallen war und sich andere Umfragen im laufenden Monat bereits verbessert haben", schreiben dazu die Analysten von Helaba. Das nähre die Hoffnung auf eine allmähliche Erholung der konjunkturellen Dynamik. Am Nachmittag hält außerdem OeNB-Generalgouverneur Martin Kocher eine Rede bei der EZB.
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